Die Zukunft hinter sich gebracht

9. Oktober 2014, 17:35
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DJ Ed Rush am Samstag im Flex, Death From Above 1979 live am Mittwoch ebendort

Einem Clubabend mit dem Namen Future Beatz wäre heutzutage eigentlich schon längst ein Sachwalter beizustellen. Aber drinnen sein, was draufsteht, ist ja längst keine Auflage mehr. Dieser Logik folgend, präsentiert Future Beatz am Samstag im Flex einen DJ, der seine Zukunft bereits hinter sich hat: Ed Rush, genau, der siamesische Zwilling von Optical. Der, der damals, als es zumindest Gegenwart war, Jungle gespielt hat. Das ist allerdings schon fast zwanzig Jahre her. Nur mal so zum Nachdenken. (11. 10., 22.00)

Ebenfalls ein alter Hut sind Death From Above 1979. Die haben zwar ein neues Album und spielen am Mittwoch live im Flex, aber bitte, die sind auch gegessen. Da kann die kanadische Rabiatperle noch so routiniert explodieren, wer das einmal gesehen hat, ist für ein zweites Mal verloren. Schmäh kapiert und verdaut. Wenigstens will einem dieses Duo nicht die Zukunft verkaufen. (15. 10., 20.00)

Weil wir gerade über die Zukunft meditieren: Warum nicht gleich zum heißesten neuen Scheiß von vorgestern wandern? In die Fledermaus Bar, zu Wickie, Slime und Paiper. Quasi der Urschlamm der Zukunft mit 1970er-Disco und 1980er-Pop. (11. 10., 21.00) (flu, DER STANDARD, 10.10.2014)

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