PC-Verkäufe schrumpfen weiter

9. Oktober 2014, 08:19
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Rückgang von 1,7 Prozent im Jahresvergleich mit 78,5 Millionen verkauften Notebooks und Schreibtisch-Rechnern

Der Abschwung am PC-Markt setzt sich fort. Die weltweiten Auslieferungen sanken das zehnte Quartal in Folge, wie am Mittwoch vorgelegte Zahlen von zwei Marktforschungsfirmen zeigen. IDC geht für den Zeitraum von Juli bis September demnach von einem Rückgang von 1,7 Prozent auf 78,5 Millionen Personalcomputer (PC) aus.

Konkurrent Gartner errechnete dagegen nur ein Minus von 0,5 Prozent auf 79,4 Millionen. Hintergrund der Krise des PC-Marktes ist der Siegeszug von Smartphones und Tablet-Computern.

Asien schwächelt

Dabei zeichnen sich zwei große Trends ab. Zum einen wachsen die Verkäufe in den USA und Westeuropa deutlich, während der Absatz in Asien mit dem Riesenmarkt China schwächelt, wie Gartner und IDC in der Nacht zum Donnerstag berichteten. Zum anderen konnten die größten Hersteller allesamt Zuwächse verbuchen - der allgemeine Rückgang ging also auf Kosten kleinerer Anbieter.

Lenovo bleibt vorne

Die weltweite Nummer eins im PC-Geschäft blieb nach Zahlen beider Marktforscher der chinesische Konzern Lenovo, auf den rund ein Fünftel der weltweiten Verkäufe entfiel. Hewlett-Packard hält sich fest auf Platz zwei mit rund 18 Prozent Marktanteil laut Gartner und rund 19 Prozent nach IDC-Schätzungen. Dell liegt auf dem dritten Platz mit etwa 13 Prozent.

Bei IDC schaffte es Apple erstmals unter die ersten fünf größten PC-Anbieter weltweit mit einem Marktanteil von 6,3 Prozent und knapp fünf Millionen verkauften Computern. In der Rangliste von Gartner wird dieser Platz weiterhin vom taiwanischen Hersteller Asus belegt (APA/Reuters, derStandard.at, 9.10.2014)

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IDC

  • Gehören PCs zum alten EIsen?
    foto: reuters

    Gehören PCs zum alten EIsen?

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