"NBA 2K15"-Gesichtsscanner macht Spieler unabsichtlich zu Horrorfiguren

8. Oktober 2014, 15:38
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Zahlreiche Fans beschweren und amüsieren sich über verunstaltete Gesichter

Es ist ein Feature, das den Spieler näher ans Geschehen und für eine Verschmelzung von Realität und Game sorgen soll: Der Gesichtsscanner des Basketball-Spiels "NBA 2K15" erlaubt es Nutzern, Spielfiguren ihre eigenen Züge zu verpassen. Dazu nehmen sie mit Hilfe von Kinect- oder Playstation4-Kamera mehrere Selfies auf, anschließend erstellt das Spiel ein virtuelles Gesicht.

Verunstaltete Fans

Der Blick in den "NBA 2K15"-Spiegel wird für viele Fans allerdings zum Schock: Irgendetwas scheint mit dem von Hersteller 2K Sports heftig beworbenen Feature nicht zu funktionieren, wie etwa IGN berichtet. Die Gesichter der Fans seien derart verunstaltet, dass man schon von "Horrorfiguren" sprechen könne, so Nutzer auf Twitter. Sie posten unter den Hashtags #Facescan und #NBA2K15 die schrecklichsten Erzeugnisse des Gesichtsscanners.

Die furchteinflößenden Gesichter könnten in einigen Fällen durchaus Absicht sein, so Spiegel Online – bei einem Großteil der Nutzer versage aber offenbar die Technik hinter dem Scanner.

Hersteller 2K Sports hat inzwischen eine detaillierte Anleitung installiert, mit der die korrekte und zu einem akzeptablen Resultat führende Benutzung des Features erklärt wird. Das sei allerdings nicht ganz so einfach: Ganz abgesehen von den verunstalteten Gesichtern beschwerte sich Polygon schon zuvor, dass die Funktion alles andere als leicht zu handhaben sei. (fsc, derStandard.at, 8.10.2014)

  • Spieler erkennen sich in ihren virtuellen Alter Egos nicht wieder
    foto: screenshot/twitter

    Spieler erkennen sich in ihren virtuellen Alter Egos nicht wieder

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