Fund einer antiken Statuette löst Rätsel um steirischen Kultplatz

Ansichtssache8. Oktober 2014, 18:07
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foto: bernhard schrettle

Leibnitz - Der Frauenberg bei Leibnitz in der Südsteiermark gilt als uralter Kultplatz. Die ältesten Funde stammen aus der Jungsteinzeit, später siedelten die Kelten an diesem Ort und errichteten ein Heiligtum auf einer exponierten Terrasse. Man geht heute davon aus, dass keltische Stämme ab dem zweiten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung in der Steiermark eingewandert sind.

Welche kultische Bedeutung der Ort für die Kelten hatte, geht aus früheren Funden hervor: Knochenreste lassen darauf schließen, dass hier im Laufe der Zeit offenbar Tausende Rinder, Schweine und Pferde geopfert wurden, auch Silbermünzen und Waffen wurden bei den Ausgrabungen seit Mitte der 1990er-Jahre entdeckt. Die Opfer galten damals wahrscheinlich einer kriegerischen Gottheit, wie die Archäologen heute vermuten.

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