Crash, Boom, Bang: Schauen Sie Actionfilme?

20. Oktober 2014, 09:36
391 Postings

Actionfilme machen Spaß. Zumindest manchen. Gehören Sie dazu?

Es kracht, es brennt, es scheppert. Dialoge können, müssen aber nicht unbedingt Sinn entfalten. Die Bewegung, die Schnelligkeit, das Spektakuläre steht im Vordergrund. Ja, die Rede ist vom Actionfilm. Dieser genießt im Allgemeinen nicht den besten Ruf oder anders: Selten wird er als intellektuelle Herausforderung wahrgenommen.

Laut und männlich, gut und böse

Fehlender Anspruch mag kein zwingendes Kriterium für die Abwertung eines Films sein, aber gerade beim Actionfilm werden oftmals noch andere Vorwürfe laut: Stereotype würden zuhauf reproduziert, einem teilweise befremdlicher Körperkult werde gehuldigt, und das Budget sei oft ähnlich gigantisch wie die gezeigten Feuerbälle. Es ist halt alles ein bisschen lauter und überspitzter als im echten Leben. Die Aufteilung zwischen Gut und Böse erfolgt dabei nicht selten nach recht schlichten psychologischen Modellen, und die meisten Actionhelden sind männlich.

"Lethal Weapon", "Die Hard" oder "Rambo" sind da als Klassiker des Genres zu nennen, in denen es ordentlich zur Sache geht. Nicht zu vergessen (Achtung, Österreich-Bezug!) Arnold Schwarzenegger, dessen auftrainierter Körper ebenfalls maßgeblich in den 80er-Jahren den Ruf des Genres prägte.

Popcornkino - ja oder nein?

Letztlich bleibt das Unterhaltungsmoment jedoch Kernstück eines jeden Actionfilms. Und das ist bei weitem nichts Schlechtes. Diskutieren Sie im Forum Ihre Einstellung zu diesem lauten Genre und stellen Sie uns Ihre Lieblingsfilme vor - wir freuen uns auf Ihre Meinung! (jmy, derStandard.at, 20.10.2014)

  • Er kam, sah und siegte.
    foto: ap

    Er kam, sah und siegte.

Share if you care.