Sechs Tote und fünf Vermisste nach Taifun in Japan 

Video7. Oktober 2014, 15:48
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Zwei weitere Leichen nach Vulkanausbruch geborgen

Durch den Taifun Phanfone in Japan sind örtlichen Medienberichten zufolge bisher sechs Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere würden noch vermisst, berichtete die japanische Zeitung "Asahi" am Dienstag. Unter den Toten ist laut Polizei auch ein US-Militärbeamter, der mit zwei Kollegen die raue See fotografierte. Die beiden anderen US-Soldaten werden noch vermisst.

Der japanische Fernsehsender NHK berichtete, rund 62 Menschen seien in dem Sturm verletzt worden. Der Taifun hinterließ eine Spur der Verwüstung, wurde aber nach Angaben der Wetterbehörde zu einem Tiefdruckgebiet herabgestuft, als er Richtung Pazifik abzog. Dennoch sei weiter mit Erdrutschen und Überschwemmungen zu rechnen, hieß es.

storyful, youtube/nabexcom
Dieses Video stammt von einem Bewohner Yokohamas.

Auswirkungen auch auf Ontake-Suche

Am Vulkan Ontake (japanisch: Ontakesan) war die Suche nach weiteren Opfern des plötzlichen Ausbruchs Ende September wegen des Taifuns vorübergehend eingestellt worden. Am Dienstag nahmen die Rettungskräfte ihre Arbeit dort wieder auf, nahe des Gipfels entdeckten die Suchtrupps zwei weitere Leichen. Bisher wurden damit 51 Leichen geborgen.

Phanfone sorgte auch am Formel-1-Kurs von Suzuka für heftige Regenfälle, infolge derer der französische Pilot Jules Bianchi beim Rennen am Sonntag auf dem nassen Asphalt die Herrschaft über seinen Boliden verlor und schwer verletzt wurde. (APA/red, derStandard.at, 7.10.2014)

  • Sturm und Wind durch Phanfone.
    foto: epa/kimimasa mayama

    Sturm und Wind durch Phanfone.

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