St. Pölten entlässt Gager, Lustenau Kolvidsson

7. Oktober 2014, 18:40
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Erstligisten reagieren auf schwache Saisonstarts - Vorarlberger präsentieren bereits Nachfolger - Heuer schon vier Trainer abgelöst

Lustenau - Die Erste-Liga-Klubs SKN St. Pölten und Austria Lustenau haben auf ihre schwachen Saisonstarts reagiert und sich am Dienstag offiziell von ihren Trainern getrennt. Bei den Niederösterreichern endete nach nur 13 Runden die Ära von Herbert Gager, in Vorarlberg ging nach mehr als drei Jahren die Zusammenarbeit mit dem Isländer Helgi Kolvidsson zu Ende. Mit dem 43-jährigen Kroaten Mladen Posavec, bisher Betreuer der Amateure, steht bereits ein Nachfolger fest.

Damit hat es in der laufenden Saison der Ersten Liga bereits die Trainer drei und vier erwischt. Hartberg-Coach Ivan Istuk musste bereits einen Tag vor Ligastart gehen, zu Beginn der Vorwoche kam bei Horn für Willi Schuldes das Aus.

Steiner wird Interimstrainer

Gager, der in der Vorsaison interimistisch die Wiener Austria trainiert hatte und im Sommer in St. Pölten auf seinen Austria-Nachfolger Gerald Baumgartner gefolgt war, einigte sich laut Vereinsangaben einvernehmlich mit dem bisherigen Arbeitgeber. "Sowohl der SKN-Coach als auch die Klubführung sind zur Erkenntnis gekommen, dass es besser ist, ab sofort getrennte Wege zu gehen", hieß es auf der Homepage der Wölfe, die am Freitag Mattersburg zu Hause 0:2 unterlagen und auf Rang sieben nur drei Punkte vor den Abstiegsrängen liegen.

Erst in der Vorwoche hatte sich der letztjährige Cupfinalist, der im Sommer auch Europa-League-Luft schnuppern durfte, von Sportmanager Christoph Brunnauer getrennt. Gagers Platz wird "bis auf weiteres" sein bisheriger Co-Trainer Michael Steiner einnehmen. "In den nächsten Tagen werden wir dann die endgültige Entscheidung bekanntgeben, wer der neue Chefcoach bei den Wölfen sein wird", sagte General Manager Andreas Blumauer.

Einen Zähler hinter St. Pölten auf Platz acht rangiert derzeit die Lustenauer Austria, die am Freitag beim LASK 1:3 verlor. Wie der Verein bestätigte, sei nach über drei Jahren das Ende der Ära Kolvidsson gekommen, der 43-jährige Isländer hatte im Sommer 2011 seinen Job angetreten. (APA/red, 7.10.2014)

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