TV-Programm für Dienstag, 7. Oktober

7. Oktober 2014, 00:55
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Mein Tschetschenien, Universum, Projekt Hühnerhof, Meerjungfrauen küssen besser, Lemming, Frontal, Report, Willkommen Österreich, kreuz & quer, Menschen bei Maischberger, Der letzte Tango in Paris

20.05 MAGAZIN
Mein Tschetschenien
Tschetschenien ist hierzulande vor allem durch Kriegs- und Krisenberichterstattung ein Begriff. In Kooperation mit dem tschetschenischen Lokalsender Grozny stellt Akhmed Akhmadov in dieser Sendereihe Land und Leute vor. Bis 20.20, Okto

20.15 DOKUMENTATION
Universum: Balu, der Bär aus dem Dschungelbuch
Rudyard Kipling und Walt Disney haben den tapsigen, liebenswürdigen Bären weltberühmt gemacht - und unsterblich. Tatsächlich ist nur sehr wenig über die scheuen Lippenbären bekannt, die Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg in mehr als 200 Drehtagen im Lauf von drei Jahren porträtiert haben. Der Film begleitet den Jungbären "Balu" beim Erwachsenwerden. Dabei konnten die Naturfilmer die hauptsächlich nachtaktiven Lippenbären auch tagsüber filmen und Verhaltensweisen dokumentieren, die selbst Wissenschafter und Spezialisten überraschen. Bis 21.05, ORF 2

foto: orf/ndr naturfilm/goetzl/nörenberg

20.15 REPORTAGE
Projekt Hühnerhof - Dirk Steffens und die Macht der Verbraucher (2/2)
Dirk Steffens nimmt sich die Produktion von Geflügelfleisch vor und geht Dumpingpreisen auf den Grund. In der zweiten Folge geht es um die Macht der Verbraucher. Steffens will die Probe aufs Exempel machen. Schafft er es, die Einwohner einer niedersächsischen Kleinstadt zu überzeugen, weniger Fleisch zu essen und dafür seinen artgerecht gehaltenen, teureren Hühnern den Vorzug vor konventionellen Billighühnchen zu geben? Bis 21.00, ZDF

20.15 SINNESFREUDIG
Meerjungfrauen küssen besser
(Mermaids, USA 1990, Richard Benjamin) Schwungvolle Musik, ein paar gute Witze und viel, viel Cher lassen ihr Töchterchen (Winona Ryder) doch nicht Nonne werden. Bis 22.25, Servus TV

20.15 ALBTRAUM
Lemming
(F 2005, Dominik Moll) Alain (Laurent Lucas) und Bénédicte (Charlotte Gainsbourg) leben ein glückliches Leben - bis die exzentrische Frau von Alains Chef (Charlotte Rampling) bei ihnen auftaucht und Alain kurz darauf einen toten Lemming im Abfluss findet. Langsam, sehr langsam, aber umso gründlicher geht nun auch sein Leben den Abfluss hinunter. Bis 22.20, ZDF Kultur

foto: zdf/philippe quaisse

21.00 MAGAZIN
Frontal
Ilka Brecht mit: 1) Schlecht gerüstet - Die Bundeswehr als Rohrkrepierer. 2) Mies bezahlt - Weniger trotz Mindestlohn. 3) Bestellter Tod - Der Streit um Sterbehilfe. 4) Schule für alle - Hürden bei der Umsetzung der Inklusion. Bis 21.45, ZDF

21.05 MAGAZIN
Report
Susanne Schnabl mit: 1) Abgerüstet - Wie klug sind die Pläne des Ministers, und können sie Österreichs Heer zukunftstauglich machen? 2) Jobs für Flüchtlinge. 3) Die biegsamen Grünen. 4) Zukunft der Landwirtschaft im Glashaus? Bis 22.00, ORF 2

22.00 LATE NIGHT
Willkommen Österreich
Zu Gast bei Stermann und Grissemann: Sängerin und Schauspielerin Eva Maria Marold und Moderator Johannes B. Kerner. Bis 22.55, ORF 1

22.35 MAGAZIN
kreuz & quer: Die liebe Familie
Papst Franziskus hat weltweit alle Diözesen zu einer Umfrage aufgerufen, wie sich Familie, Ehe und Sexualität heute gestaltet. In Österreich haben mehr als 34.000 Österreicher und Österreicherinnen den Familienfragebogen ausgefüllt. 23.15 Uhr: Liebe oder Tod Gene Robinson ist der erste homosexuelle Bischof, der sich in der sehr traditionell verankerten anglikanischen Kirche geoutet hat. Bei seiner Weihe 2003 trug er eine kugelsichere Weste, was für internationales Aufsehen sorgte, seitdem hat er jeden Tag mit Todesdrohungen zu kämpfen. Bis 0.10, ORF 2

22.45 DISKUSSION
Menschen bei Maischberger
Mit Komiker und Autor Hape Kerkeling. Seine Auftritte als "Königin Beatrix" oder "Horst Schlämmer" haben Fernsehgeschichte geschrieben, sein Pilgerbuch Ich bin dann mal weg wurde zum meistverkauften Sachbuch Europas. Kurz vor seinem 50. Geburtstag legt Hape Kerkeling jetzt seine Biografie vor, in der er unbekannte Seiten offenbart: über familiäre Vorbilder für seine Figuren, seinen Umgang mit dem Outing oder wie er als Achtjähriger den Freitod seiner schwer depressiven Mutter erleben musste. Bis 0.00, ARD

1.20 GROSSE LEERE
Der letzte Tango in Paris
(Le Dernier Tango à Paris, I/F 1972, Bernardo Bertolucci) Großes missverstandenes Werk der Filmgeschichte: Messlatte einer Gesellschaft, die Kunst durch den Kunstskandal ersetzt. Reflexion über entfremdetes, deformiertes, todessehnsüchtiges Leben; mitreißender Reigen über Sex und Tod, Überdenken der eigenen filmischen Arbeit. In Marlon Brandos Darstellung des Helden, in der Kollision des wuchtigen, sensiblen Amerikaners mit der sterbenden alten Welt kann man die schönsten Momente in der Geschichte der Schauspielkunst erleben. Bis 3.25, ZDF (Andrea Heinz, DER STANDARD, 7.10.2014)

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