Volvo V60 Plug-in-Hybrid – der richtige Mix?

Userartikel13. Oktober 2014, 12:48
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Nach der Halbzeit bei Greenlife Drive und einen Autotausch später fährt Christine Pöschl nun vier Wochen lang Plug-in-Hybrid

Nach dem Vollhybrid Toyota Auris, der nur zwei Kilometer vollelektrisch fährt und damit eigentlich kaum Elektroauto-Feeling aufkommen lässt (aber trotzdem ein tolles Auto ist), habe ich nun den Volvo V60 Plug-in-Hybrid vier Wochen lang zum Testen zur Verfügung.

Der erste Eindruck

Die erste Fahrt führt mich vom dritten Bezirk zu mir nach Hause, knapp außerhalb von Wien. Der Volvo ist elektrisch voll aufgeladen, die Reichweite sollte 50 Kilometer betragen. Das Fahr-Feeling ist sehr angenehm, der doch schwere und große Volvo lässt sich dank der ruckfreien automatischen Schaltung sehr einfach durch den starken Abendverkehr manövrieren. Erstmals spüre ich die angenehme Ruhe der Elektromobilität, und der alte Slogan vom "Gleiten statt hetzen" (wer kennt den noch?) passt perfekt. Zu Hause zeigt die Anzeige noch etwa 20 Kilometer Reichweite, das entspricht in etwa auch der gefahrenen Strecke.

Am Abend stecke ich den Volvo in der Garage an eine ganz normale Steckdose an und nehme mir vor, am nächsten Tag ein paar Minuten früher aufzustehen, damit ich das Abstecken in Ruhe vornehmen kann.

Entspannt in den Tag

Meine Befürchtung, dass ich in der Früh vor einem Rätsel stehe, war umsonst. Wenn das Auto aufgesperrt wird, kann auch ganz leicht das Kabel abgezogen werden.

Ich fahre – natürlich rein elektrisch – etwa 35 Kilometer bis zu meiner Schule, dem Don-Bosco-Gymnasium in Unterwaltersdorf, und überlege, ob und wo ich das Auto denn untertags anstecken könnte, um auch wieder rein elektrisch nach Hause fahren zu können. Und wirklich – es findet sich eine Möglichkeit im Wirtschaftshof der Schule. Dank eines Verlängerungskabels kann ich am Abend voll aufgeladen nach Hause fahren. Auch in den nächsten vier Wochen wird das so sein, ich kann den Volvo jeden Tag anstecken, somit ist das Auto für mich perfekt geeignet.

Für alles gerüstet

Dass mit dem Dieselmotor auch noch ein anderer Antrieb zur Verfügung steht, weiß ich am nächsten Tag zu schätzen, als ich mich mit meiner Familie bei einer Spritztour im Wienerwald verfahre und nicht fürchten muss, stehenzubleiben, obwohl die Akkus leer sind. (Christine Pöschl, derStandard.at, 13.10.2014)

Hinweis: Die Autos wurden von den jeweiligen Herstellern für den Testzeitraum zur Verfügung gestellt, der Kooperationspartner Smatrics bietet den Strom für die Elektrofahrzeuge an. Der Beitrag gibt die persönliche Meinung des Users wieder.

  • Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid macht Schule.
    foto: christine pöschl

    Der Volvo V60 Plug-in-Hybrid macht Schule.

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