E-Zigarette könnte in Deutschland für Jugendliche verboten werden

6. Oktober 2014, 13:39
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Deutschland überlegt eine strengere Gesetzgebung - auch die WHO befasst sich mit der elektronischen Zigarette

Nikotinhaltige E-Zigaretten könnten in Deutschland für Jugendliche verboten werden. Dies gehe aus Gesprächen zwischen dem für Tabakprodukte zuständigen Landwirtschaftsministerium und dem Familienministerium über die Regulierung elektronischer Zigaretten hervor, berichtet der "Focus" in seiner neuen Ausgabe.

Entwöhnung, aber auch Einstieg

In Deutschland nutzen dem Bericht zufolge rund drei Millionen Menschen E-Zigaretten. Experten stufen diese Produkte als wertvolle Entwöhnungshilfe, aber auch als Einstiegsdroge ein. Beim Konsum der elektronischen Glimmstängel wird anstelle von Tabak aromatisierter und meist mit Nikotin angereicherter Dampf inhaliert.

Laut "Focus" will sich in den nächsten Tagen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf einer Tagung in Moskau mit den elektronischen Zigaretten befassen. Die WHO will demnach noch strengere Maßnahmen empfehlen, darunter die Gleichstellung der E-Zigarette mit Tabakprodukten in den Nichtraucherschutzgesetzen, die Rauchverbote an öffentlichen Orten regeln. Da in Deutschland die Bundesländer für die Nichtraucherschutzgesetze zuständig sind, sei eine einheitliche Regelung aber schwierig. (APA, derStandard.at, 6.10.2014)

  • Einstiegsdroge oder Entwöhnungshilfe? Beides, meinen Experten.
    foto: dpa/marcus brandt

    Einstiegsdroge oder Entwöhnungshilfe? Beides, meinen Experten.

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