Euro belastet

7. Oktober 2014, 20:42
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Frankfurt - Der Euro ist Dienstagnachmittag von schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland belastet worden. Zeitweise fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,2584 US-Dollar zurück, bis gegen 18 Uhr konnte sie sich aber auf 1,2634 Dollar erholen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2607 (Montag: 1,2565) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7932 (0,7958) Euro.

Die deutsche Industrie enttäuschte im August sowohl mit rückläufigen Neuaufträgen als auch einer ungewöhnlich schwachen Produktion. Zwar resultiert die Flaute auch aus in diesem Jahr spät liegenden Sommerferien. Die Daten seien aber auch ein Vorgeschmack auf einen "schwierigen Herbst", kommentierte Analyst Mario Gruppe von der NordLB. Einige Bankvolkswirte schließen auch eine neuerliche Rezession nicht mehr aus.

Dass die deutsche Wirtschaft schwächelt, zeigen auch neue Prognosen des Internationalen Währungsfonds. In seinem Weltwirtschaftsbericht senkte der IWF seine Erwartungen für dieses und das kommende Jahr deutlich.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78400 (0,78575) britische Pfund, 136,90 (137,25) japanische Yen und 1,2115 (1,2120) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1.210,50 (1.195,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30.260,00 (30.090,00) Euro. (APA, 7.10.2014)

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