Latvala düst in Frankreich zum Sieg

5. Oktober 2014, 14:44
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Finne feiert fünften Saisonerfolg und wahrt WM-Titelchance - WM-Leader Ogier von Defekt aus der Bahn geworfen

Straßburg - Jari-Matti Latvala hat im elften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft seinen fünften Saisonsieg gefeiert und damit seine Titelchancen gewahrt. Der Finne gewann am Sonntag in Frankreich im VW Polo nach elf Erfolgen bei Schotter-Rallyes erstmals auf Asphalt und kam bei zwei ausstehenden Läufen und noch maximal 56 möglichen Punkten bis auf 27 Zähler an WM-Leader Sebastien Ogier heran.

Latvala lag nach 18 Prüfungen 44,8 Sekunden vor seinem norwegischen VW-Kollegen Andreas Mikkelsen, Rang drei ging an den Briten Kris Meeke. Ogier war schon am Freitag von einem defekten Schaltsensor am VW Polo um die Chance auf die vorzeitige WM-Titelverteidigung gebracht worden. Das Ziel in Straßburg erreichte er auf dem 13. Rang (Rückstand: 8:36,1 Minuten) und damit außerhalb der regulären Punkteränge.

Joker

"Das war wahrlich nicht meine Rallye. Wir haben aber in der Meisterschaft immer noch einen Joker. Im Augenblick denke ich auch an meinen Freund Jules Bianchi", sagte Ogier. Bianchi war beim Formel-1-Rennen im japanischen Suzuka mit seinem Marussia schwer verunglückt und wurde bereits am Sonntag am Kopf operiert.

Ogiers Arbeitgeber Volkswagen hatte die Titelverteidigung in der Hersteller-WM schon beim vorigen Lauf in Australien perfekt gemacht. (APA, 5.10.2014)

Ergebnis der Rallye-WM - 11. Lauf in Straßburg, Endstand (18 Prüfungen/303,63 km/1.232 Gesamt-km): 1. Jari-Matti Latvala (FIN) Volkswagen 2:38:19,1 Std. - 2. Andreas Mikkelsen (NOR) Volkswagen +0:44,8 Min. - 3. Kris Meeke (GBR) Citroen 1:05,3 - 4. Daniel Sordo (ESP) Hyundai 1:48,7 - 5. Mikko Hirvonen (FIN) Ford 2:00,7 - 6. Elfyn Evans (GBR) Ford 3:00,8

Fahrer-Wertung (nach 11 von 13 Läufen): 1. Ogier (FRA) VW 217 Pkt. - 2. Latvala 190 - 3. Mikkelsen 143 - 4. Hirvonen 93 - 5. Thierry Neuville (BEL) Hyundai 83 - 6. Meeke 82

  • Quer durch die Pampa aber auch am Gartenzaun vorbei: Jari-Matti Latvala.
    foto: epa/mitsouras

    Quer durch die Pampa aber auch am Gartenzaun vorbei: Jari-Matti Latvala.

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