Hertha BSC empfängt Stuttgart

2. Oktober 2014, 17:27
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Beide Teams wollen zweiten Sieg - Veh sorgt sich um Angriff

Zum Auftakt des 7. Spieltags der deutschen Fußball-Bundesliga kommt es am Freitag zum Aufeinandertreffen des Vierzehnten gegen den Fünfzehnten. Punktegleich im Tabellenkeller angesiedelt, geht es für Hertha BSC und den VfB Stuttgart um drei wichtige Zähler - und die Gelegenheit, vor der länderspielbedingten Pause ohne zusätzlichen Ärger durchschnaufen zu können.

"Sie können mir glauben, dass es viel, viel schöner ist, in eine Länderspielpause zu gehen, und du hast ein Spiel gewonnen. Das ist viel, viel schöner", betonte VfB-Trainer Armin Veh am Mittwoch. "Dann hast du ein paar Tage Ruhe." Ruhig war es im Umfeld des VfB in den letzten Tagen ja eher selten, nachdem vor knapp einer Woche Sportdirektor Fredi Bobic aufgrund der anhaltenden sportlichen Erfolglosigkeit entlassen worden war.

Dass auch sein Kollege Jos Luhukay keine schönen Wochen hinter sich hat, weiß Veh. "Natürlich hat Hertha auch andere Ansprüche als in sechs Spielen fünf Punkte zu holen. Da geht es ihnen ähnlich wie uns." Jeweils einen Sieg haben beide Clubs in der aktuellen Spielzeit erreicht. Unter Flutlicht im Olympiastadion soll Erfolg Nummer zwei den Vorsprung auf die Abstiegsränge vergrößern.

Sorgen bereitet Veh vor allem die fehlende Torgefahr seiner Mannschaft. "Ich finde schon, dass wir ganz gut kombinieren. Was uns immer noch fehlt, ist im letzten Drittel", analysierte Veh. "Wir müssen noch torgefährlicher werden. Nach hinten stehen wir ordentlich."

Ausgerechnet eine seiner wichtigsten Offensivkräfte kommt ihm in Berlin wohl abhanden. Daniel Didavi hat eine Zerrung im Oberschenkel. Wie der wahrscheinliche Ausfall kompensiert werden soll, wollte Veh nicht preisgeben - und damit auch nicht, ob ÖFB-Teamstürmer Harnik nach zwei Spielen, die er von der Bank verfolgen musste, wieder zu einem Einsatz kommt. Auf der rechten Außenverteidiger-Position hat sich Florian Klein hingegen ein Fixticket erarbeitet, der Oberösterreicher sollte auch in der Hauptstadt von Anfang an spielen. (APA, 2.10.2014)

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