Oregon: 30 Jahre Haft wegen Planung eines Bombenanschlags

1. Oktober 2014, 23:19
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Bereits vor einem Jahr schuldig gesprochen

Portland (Oregon) - Ein aus Somalia stammender US-Bürger ist wegen der Planung eines Bombenanschlags von einem Gericht im US-Staat Oregon zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Dies teilte am Mittwoch eine Gerichtssprecherin mit. Die Anwälte des 23-jährigen Mohamed Osman Mohamud hatten für eine geringere Strafe plädiert. Der Richter hätte auch lebenslange Haft verhängen können.

Mohamud war bereits 2013 wegen der Terror-Planungen in Portland schuldig gesprochen worden, nun folgte das Strafmaß. Der damals 19-jährige Student war im November 2010 festgenommen worden. Bei einer Weihnachtsfeier mit tausenden Besuchern wollte er eine Autobombe zünden. Der Sprengsatz sollte in der Innenstadt von Portland explodieren, als dort traditionell die Lichter eines Tannenbaums angezündet wurden. Die Bombe war allerdings nur eine von verdeckten FBI-Agenten präparierte Attrappe. Die Bundespolizei hatte den Studenten seit langem überwacht. Er sei den Sicherheitsbehörden bereits 2009 aufgefallen, als der junge Mann Verbindungen nach Pakistan unterhielt, hieß es damals. (APA, 1.10.2014)

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