Regierungskoalition in Grönland zerbrochen

1. Oktober 2014, 22:45
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Neuwahlen wegen Spesenaffäre um sozialdemokratische Ministerpräsidentin

Nuuk - Die grönländische Regierung ist an einem Streit über eine Spesenaffäre von Ministerpräsidentin Aleqa Hammond zerbrochen. Ein Sprecher kündigte für den 28. November vorgezogene Parlamentswahlen an, wie die dänische Nachrichtenagentur Ritzau am Mittwoch berichtete. Zuvor waren vier Regierungsmitglieder der Zwei-Parteien-Koalition aus Protest gegen die Regierungschefin zurückgetreten.

Die Sozialdemokratin hatte sich 2013 für Flugreisen und Hotelunterkünfte für ihre Familie aus der Staatskasse bedient und das Geld erst nach mehreren Mahnungen über ein Jahr später zurückgezahlt. Nach tagelangem Druck zog sie sich am Mittwoch als Parteichefin zurück. (APA, 1.10.2014)

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