Interpol arbeitet enger mit Kaspersky und Trend Micro zusammen

1. Oktober 2014, 11:47
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Schulungen und Produkte für neues Cybercrime-Zentrum in Singapur

Die Sicherheitssoftware-Hersteller Kaspersky Lab und Trend Micro werden in Zukunft stärker mit internationalen Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten. Das wurde anlässlich der "Cybercrime Conference" in Singapur bekannt gegeben.

Sicherheitsforscher für das Cybercrime-Zentrum

Im Rahmen der Zusammenarbeit stellen die Unternehmen Produkte und Support für das neue Kompetenzzentrum "Interpol Global Complex for Innovation" (IGCI) in Singapur zur Verfügung. Trend Micro und Kaspersky werden auch jeweils einen Sicherheitsforscher für das IGCI abstellen und Schulungen mit den Mitarbeitern durchführen.

Zusammenarbeit seit 2013

"Solche öffentlich-privatwirtschaftlichen Partnerschaften sind entscheidend, um die Sicherheit im Cyberspace zu verbessern", so CEO Eugene Kaspersky. Mit Interpol arbeitet das Unternehmen bereits seit Anfang 2013 zusammen. Zudem hat man eine Absichtserklärung mit Europol unterzeichnet, die ebenfalls den Weg für eine "engere Zusammenarbeit" ebenen sollen, ohne näher auf die Art der Kooperation einzugehen.

Vollbetrieb 2015

Das IGCI soll Anfang 2015 in Vollbetrieb genommen werden. Es soll zentrale Forschungsstelle für die Bekämpfung von Internetkriminalität werden und über neue Entwicklungsmöglichkeiten, Schulungseinrichtungen und Labore für Computer-Forensik verfügen. Aus Österreich wird der Leiter des Interpol-Büros im Bundeskriminalamt, Thomas Herko, entsandt. (br, derStandard.at, 1.10.2014)

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