Psychologische Beratung für Studierende im Netz

1. Oktober 2014, 17:00
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Psychologische Studierendenberatung startet dieses Semester den Austausch im Web

Wien - Es muss nicht immer die berühmte Couch sein, wenn man sich psychologisch beraten lässt: Die Psychologische Studierendenberatung startet dieses Semester den Austausch im Web: "Jugendliche kommunizieren heute viel über das Netz, es ist ein Versuch, dem entgegenzukommen", sagt Irene Krassnitzer von der Beratungsstelle.

Hemmschwellen sollen durch den Chat abgebaut werden, das neue Hilfsangebot ist niederschwellig: "Oft trauen sich Studierende erst nach einem Jahr, zu uns zu kommen, aber gerade bei psychischen Problemen ist es wichtig, sich schnell Hilfe zu suchen."

Fünf Psychologen werden kostenlose Hilfestellung bei Problemen bieten. Krassnitzer ist eine von ihnen. "Schriftliche Beratung erweist sich als sehr nachhaltig", sagt die Psychologin. Etwas immer wieder nachlesen zu können habe positive Langzeitwirkungen.

Via Internet können Studierende jeden Montag den Instantchat ohne Buchung oder das Angebot von zeitlich fixierten Einzelchats mit Voranmeldung annehmen. Jeder Ratsuchende hat einen eigenen geschützten Kanal. Der Datenschutz ist laut Wissenschaftsministerium dabei "voll gewährleistet". (ook, DER STANDARD)


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