Mercedes in Suzuka um die Konstrukteurs-WM

30. September 2014, 14:40
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Dafür aber Patzer von Verfolger Red Bull notwendig - Wolff: "Für unser Team beginnt die intensivste Phase der Saison"

Das Mercedes-Team ist bereit für die "intensivste Phase" der Formel-1-Saison 2014. "Die Motivation innerhalb der Mannschaft ist jetzt stärker als jemals zuvor in diesem Jahr", betonte Motorsportchef Toto Wolff vor dem Grand Prix von Japan am Wochenende in Suzuka.

Dort könnte sich der deutsche Rennstall rechnerisch sogar bereits die Konstrukteurs-WM sichern - auch wenn es dafür gehöriger Mithilfe von Verfolger Red Bull bedarf. Fünf Rennen sind ausständig, Mercedes liegt bereits 174 Zähler voran. Bei einem weiteren Doppelsieg wäre den Silberpfeilen die WM-Krone nicht mehr zu nehmen, sofern die Bullen nicht mehr als zwei Punkte einfahren.

Dominanz von Red Bull Geschichte

Die vier Jahre andauernde Dominanz von Red Bull ist ohnehin bereits Geschichte. Im Saisonfinish dürfte zusehends das Mercedes-Stallduell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg um die Fahrer-WM in den Mittelpunkt rücken. Hamilton geht nach zwei Siegen in Serie und Rosbergs jüngsten Ausfall in Singapur mit drei Punkten Vorsprung auf seinen Widersacher ins 15. von 19 Rennen.

"Für unser Team beginnt mit dem letzten Viertel die intensivste Phase der Saison", erklärte der Wiener Wolff. "Jeder von uns möchte die Saison 2014 stilgerecht beenden." Vor allem die Probleme mit der Zuverlässigkeit - zuletzt erwischte es Rosberg - bereiten den Verantwortlichen Kopfzerbrechen, auch wenn den Silberpfeilen die WM-Titel nur noch äußerst schwer zu entreißen scheinen.

"Die Zuverlässigkeit ist ein Gebiet, auf dem wir bereits in den vergangenen zwölf Monaten intensiv gearbeitet haben, und an dem wir künftig noch einmal doppelt so hart arbeiten werden", versprach der Technische Direktor Paddy Lowe. Im neuen Formel-1-Zeitalter der hoch komplizierten Antriebsstränge mit ihren Turbomotoren und der zusätzlichen Hybridpower soll nichts das Ansehen des deutschen Autobauers trüben. (APA, 30.9.2014)

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