Zwei Bergsteiger auf Großglockner in den Tod gestürzt

30. September 2014, 10:56
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Ein Mitglied der Zweierseilschaft wurde nur noch tot geborgen, das zweite erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen

Kals - Ein Bergdrama am Großglockner in Osttirol hat am Dienstag zwei Todesopfer gefordert. Die beiden Alpinisten aus Kärnten stürzten laut Polizei aus bisher ungeklärter Ursache rund 400 Meter über steiles und felsendurchsetztes Gelände in die Tiefe. Während der eine Bergsteiger (49) sofort tot war, erlag sein 56-jähriger Begleiter im Krankenhaus in Lienz seinen schweren Verletzungen.

Die beiden Alpinisten waren am Morgen in einer Zweierseilschaft über die Südseite des Großglockners (3.798 Meter) aufgestiegen. Als das Duo die "Grögerrinne", eine 45 Grad steile Firnflanke, erreicht hatte, kam es zu dem Unglück. Die beiden Kärntner stürzten rund 400 Meter in die Tiefe und kamen im Bereich des "Teischnitzkees" zu liegen.

Sofort tot

Ein Alpinpolizist hatte den Absturz beobachtet und die Rettungskette in Gang gesetzt. Der 49-Jährige dürfte sofort tot gewesen sein, seine Leiche wurde mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Der 56-Jährige wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber "Martin 4" ins Spital nach Lienz gebracht, wo er am Nachmittag verstarb.

Die Erhebungen der Alpinpolizei zur genauen Unfallursache waren am Nachmittag noch nicht abgeschlossen. Die beiden Alpinisten stammten laut Polizei aus dem Bezirk Wolfsberg. (APA, 30.9.2014)

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