Griechenland bleibt im Krisenmodus

29. September 2014, 11:53
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Zehnjahres-Renditen wieder teurer

Brüssel - Das weiterhin schwer verschuldete Griechenland verharrt in der Krise. Die jüngsten Beamtenstreiks haben das Vertrauen der Anleger erneut geschwächt. In nur drei Wochen sind die ohnehin hohen Renditen auf 10-Jahresanleihen von 5,549 Prozent auf 6,322 Prozent am Montag gestiegen. Die anderen Staaten der Eurozone blieben großteils stabil, verzeichneten aber auch mehrheitlich leichte Erhöhungen.

Marktführer Deutschland sank wieder unter die 1-Prozent-Marke und muss für aufgenommenes Geld lediglich eine Rendite von 0,983 Prozent bezahlen. Dann folgen Finnland (1,093 Prozent), Niederlande (1,125 Prozent), Österreich (1,189 Prozent), Belgien (1,266 Prozent), Frankreich (1,326 Prozent), Irland (1,698 Prozent), Spanien (2,251 Prozent), Lettland (2,294 Prozent), Italien (2,433 Prozent), Slowenien (2,606 Prozent), Portugal (3,145 Prozent) und eben Griechenland (6,322 Prozent). Keine Daten lagen aus Malta, Zypern, Luxemburg, Slowakei und Estland vor. (APA, 29.9.2014)

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