Russische Proton-M-Rakete brachte geheimen Satelliten ins All

28. September 2014, 16:07
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Vorheriger Start im Mai war gescheitert

Moskau - Erfolg für die in den vergangenen Monaten von Pannen gebeutelte russische Raumfahrt: Russland hat am Samstag mit einer Proton-M-Rakete einen nicht näher spezifizierten Satelliten in den Orbit befördert. Die Rakete hob am Abend vom russischen Kosmodrom Baikonur in Kasachstan mit einem Satelliten an Bord ab, von dem nur die Bezeichnungen "Olymp" oder "Luch" kursieren; näheres zu der geheim gehaltenen Ladung wurde nicht verlautbart.

Am Sonntagmorgen habe sich der Satellit von der Trägerrakete getrennt und sei erfolgreich im Orbit platziert worden. Russland hatte den Einsatz der Proton-M-Raketen ausgesetzt, nachdem Mitte Mai eine Rakete beim Versuch, einen Satelliten in der Umlaufbahn zu platzieren, in der Atmosphäre verglüht war.

Pannenserie

Die Proton-Raketen bringen Russland jedes Jahr mit dem Transport westlicher und asiatischer Satelliten Millionen Euro ein. Eine Serie von Pannen erschütterte jedoch das Ansehen der Raketen, die zuvor als zuverlässig und als billige Alternative zu europäischen oder US-Alternativen galten. (APA/red, derStandard.at, 28.09.2014)

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