Kopfgeld auf neuen Al-Shabaab Anführer ausgesetzt

27. September 2014, 18:43
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Steinigung von dreifacher Mutter durch Al-Shabaab

Mogadischu - Die Regierung in Somalia hat ein Kopfgeld von zwei Millionen Dollar (1,57 Mio. Euro) auf den neuen Anführer der radikal-islamischen Terrormiliz Al-Shabaab ausgesetzt. Die Belohnung werde für Informationen gezahlt, die zur Festnahme von Ahmed Umar alias Abu Ubaida führen, teilte der nationale Sicherheitsdienst am Samstag in Mogadischu mit. Umar war Anfang September zum Nachfolger des kurz zuvor bei einem gezielten US-Luftschlag getöteten Milizchefs Ahmed Abdi Godane bestimmt worden.

Die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündete Miliz verbreitet seit Jahren Angst und Schrecken. In den von ihr kontrollierten zentralen und südlichen Landesteilen Somalias legt sie die islamische Rechtsprechung Scharia äußerst brutal aus, wozu immer wieder öffentliche Hinrichtungen und Amputationen gehören. Im Nachbarland Kenia, das die somalische Regierung militärisch unterstützt, hat Al-Shabaab mehrfach Anschläge mit vielen Toten verübt.

Steinigung von dreifacher Mutter

"Al-Shabaab" hat in Somalia eine Mutter von drei Kindern wegen Ehebruchs gesteinigt. Die 33-Jährige habe sich schuldig bekannt und sich bereit erklärt, auf diese Weise zu sterben, um die Vergebung Allahs zu erlangen, teilte ein namentlich nicht genannter "Richter" der Al-Shabaab am Samstag auf der Website der Miliz mit.

Die Tat habe am Freitag in der Ortschaft Barawe rund 180 Kilometer südlich der Hauptstadt Mogadischu stattgefunden. Das Opfer habe zugegeben, mit drei Männern gleichzeitig verheiratet gewesen zu sein, erklärte Al-Shabaab. (APA, 27.9.2014)

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