New Yorks Bürgermeister hat Ärger wegen eines toten Murmeltiers

26. September 2014, 11:16
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Bill de Blasio hatte am "Groundhog Day" ein Murmeltier fallen gelassen, eine Woche später war es tot

New York - New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat Ärger, weil er für den Tod von Charles G. Hogg verantwortlich sein soll. Charles - genannt "Charlotte" - war ein Murmeltier. De Blasio hatte das Tier im Februar fallen gelassen, eine Woche später war es tot - was mehr als ein halbes Jahr lang verheimlicht wurde.

Geschehen war das Unglück am "Groundhog Day", an dem traditionell ein Murmeltier hervorgeholt wird. De Blasio rutschte das Tier dabei aus seinen dicken Handschuhen und fiel auf den Boden. Eine Woche später war "Charlotte" tot.

"Post" gegen "Times"

Das Tier sei an inneren Verletzungen gestorben, die nur vom Sturz herrühren könnten, berichtete nun die De Blasio nicht gewogene "New York Post". Viel schlimmer aber sei: Der Zoo, dessen Budget zum Großteil die Stadt bezahlt, habe den Tod des Murmeltiers mehr als ein halbes Jahr lang verheimlicht und eine andere Todesursache angegeben. Die "New York Times" meldete hingegen, das Tier sei nach dem Sturz untersucht worden und wohlauf gewesen. Offenbar sei es also später ein zweites Mal gestürzt. Der Zoo will die jährliche Zeremonie jetzt ändern, "um das Tier und den Bürgermeister zu schützen". (APA/red, derStandard.at, 26.9.2014)

  • New Yorks Bürgermeister De Blasio ließ am Groundhog Day das Murmeltier fallen (Symbolfoto).
    foto: epa/david maxwell

    New Yorks Bürgermeister De Blasio ließ am Groundhog Day das Murmeltier fallen (Symbolfoto).

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