Arsenal und Tottenham verfolgen im Derby Chelsea

26. September 2014, 10:35
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West Ham fürchtet Trotzreaktion von Manchester United

Samstagabend (18:30) kommt es in der sechsten Runde der englischen Premier League zum Nordlondonderby zwischen dem FC Arsenal und Tottenham Hotspur. Die Gunners (4.) brauchen dabei einen Sieg, um den Anschluss an die Spitze nicht vorerst zu verlieren, Tottenham (9.) sucht diesen ebenso wie die Teilnehmer des Merseyside-Derbys (1:1).

Für den neuen Tottenham-Trainer Mauricio Pochettino ist es das erste dieser Derbys im Amt. Sein Verein hat bei Arsenal in der 18-jährigen Amtszeit seines Gegenübers Arsene Wenger nur einen einzigen Sieg feiern können. Generell machen seine Spurs "Babyschritte" am Weg zu größeren Zielen.

Der Trotz als West Hams Feind

West Ham United spekuliert am Samstag beim Spiel gegen Manchester United (16:00) mit dem ersten Auswärtspunkt beim englischen Fußball-Rekordmeister nach zuletzt sechs erfolglosen Versuchen in der Premier League. Die Vorzeichen dafür scheinen günstig: Während die Londoner zuletzt Liverpool 3:1 besiegten, setzte es für die "Red Devils" in Leicester nach einer 3:1-Führung noch eine 3:5-Schlappe.

Gerade diese Niederlage bereitet West-Ham-Coach Sam Allardyce allerdings Kopfzerbrechen. "Das könnte eine Trotzreaktion auslösen. United wird uns für das Match gegen Leicester bestrafen wollen", befürchtete Allardyce und warnte vor allem vor der hochkarätig besetzten Offensivabteilung der Van-Gaal-Truppe mit Wayne Rooney, Robin van Persie, Radamel Falcao und Angel di Maria.

Trotz dieser Star-Kicker liegt Manchester United mit fünf Punkten nur an der zwölften Stelle, weshalb Betreuer Louis van Gaal (hier im Porträt) um Geduld bat. "Dieser Club befindet sich in einer Übergangsphase. Doch wir werden diese Dinge überwinden, die Saison dauert noch lange", betonte der Niederländer und sprach vom "vielleicht härtesten Job" in seiner gesamten Trainerlaufbahn.

Weimann gastiert bei Chelsea

Spitzenreiter Chelsea bekommt es (Samstag, 16:00) vor eigenem Publikum mit dem Tabellendritten Aston Villa und Andreas Weimann zu tun, dessen Landsmann Marko Arnautovic trifft mit Stoke City erst am Montag (21:00) auf Newcastle. (tsc/APA, 26.9.2014)

  • Im Merseyside Derby sind intensive Zweikämpfe und offenes Visier für gewöhnlich garantiert.
    foto: ap

    Im Merseyside Derby sind intensive Zweikämpfe und offenes Visier für gewöhnlich garantiert.

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