Nach Kritik auf Facebook: IS-Miliz tötet irakische Menschenrechtlerin

26. September 2014, 07:14
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Die Menschenrechtsaktivistin hatte die Zerstörung religiöser Schreine durch die Jihadisten kritisiert

Mossul - Die Jihadistengruppe "Islamischer Staat "(IS) hat im Irak eine Menschenrechtsaktivistin ermordet, die zuvor in sozialen Netzwerken die Extremisten kritisiert hatte. Wie die Menschenrechtsorganisation GCHR am Donnerstag mitteilte, wurde Samira Saleh al-Nuaimi auf einem Platz im Zentrum von Mossul von maskierten IS-Kämpfern öffentlich erschossen.

Vor zwei Wochen entführt

Nachbarn zufolge war Nuaimi vor zwei Wochen entführt worden. Zur Begründung hätten die Islamisten erklärt, sie habe sich nicht für ihre auf Facebook geäußerte Kritik an der Zerstörung religiöser Schreine durch die IS entschuldigt.

Der oberste UN-Gesandte im Irak, Nickolay Mladenov, verurteilte den Mord als ein weiteres Beispiel in der Reihe der von den Jihadisten verübten "unzähligen widerwärtigen Verbrechen gegen das Volk des Irak". (APA, 26.9.2014)

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