KAC schlittert gegen Linz in Heimdebakel

25. September 2014, 21:50
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Pfeifkonzert beim 0:9 in Klagenfurt - KAC-Trainer Stloukal angezählt

Klagenfurt - Der KAC ist am Donnerstag in der Eishockey-EBEL in ein schlimmes Heimdebakel geschlittert. Österreichs Rekordmeister musste sich in der 4. Runde in der Klagenfurter Stadthalle den Black Wings Linz 0:9 (0:6,0:2,0:1) geschlagen geben. Für den neuen KAC-Cheftrainer Martin Stloukal stehen schwierige Zeiten ins Haus, die Tage des Tschechen beim KAC scheinen gezählt.

Der Arbeitstag von KAC-Einsertormann Rene Swette dauerte lediglich 5:53 Minuten. Bis dahin kassierte Swette bereits drei Gegentreffer durch Brad Moran (2.), Brian Lebler (6.) und Matthias Iberer (6.). Seiner finnischen Vertretung Pekka Tuokkola erging es allerdings nicht besser.

Sixpack nach Drittel eins

Weitere Tore der Linzer durch Lebler (12.), Iberer (17./Penalty) und Bob Hisey (17.) sorgten für ein 6:0 nach dem ersten Drittel. Der KAC ließ nicht nur System und Spielwitz, sondern auch Herz und Einsatz vermissen und wurde von den eigenen Fans, die scharenweise schon weit vor der Schlusssirene die Halle verließen, gnadenlos ausgepfiffen.

Im zweiten Drittel legten die Linzer zwei Treffer durch Andrew Kozek (29./PP, 38.) nach. Auch im Schlussdrittel kannten die Linzer mit den Kärntnern kein Erbarmen. Patrick Spannring stellte auf 9:0 (47.), Treffer Nummer zehn gelang dann aber nicht mehr.

20 Gegentore

Die Linzer feierten im vierten Match den vierten Sieg und stürmten an die Tabellenspitze. Der KAC sitzt hingegen als Vorletzter im Tabellenkeller fest und hat bei den jüngsten drei Niederlagen nicht weniger als 20 Gegentreffer kassiert. (APA, 25.9.2014)

EBEL - 4. Runde:

KAC - Liwest Black Wings Linz 0:9 (0:6,0:2,0:1). Klagenfurt, Stadthalle, 3.400, SR Gebei/Trilar. Tore: Moran (2.), Lebler (6./PP, 12.), Iberer (6., 17./Penalty), Mitterdorfer (17.), Kozek (29./PP, 38.), Spannring (47.). Strafminuten: 16 bzw. 10.

  • Weder Rene Swette noch Pekka Toukkola (Bild) konnten das sperrangelweit geöffnete Scheunentor des KAC schließen.
    foto: apa/gert eggenberger

    Weder Rene Swette noch Pekka Toukkola (Bild) konnten das sperrangelweit geöffnete Scheunentor des KAC schließen.

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