US-Meeresschutzgebiet auf sechsfache Größe ausgedehnt

26. September 2014, 10:56
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Außenminster Kerry: "Es gibt zu viel Geld, das zur Jagd auf zu wenige Fische eingesetzt wird"

Washington - Die USA vergrößern ein Meeresschutzgebiet westlich von Hawaii, in dem unter anderem Bestände von Thunfischen, Teufelsrochen, Haien, Bindenfregattvögeln und Albatrossen beheimatet sind. Das Pacific Remote Islands Marine National Monument, das 2009 proklamiert wurde, soll nach den Plänen zufolge künftig gleich sechs Mal größer sein als bisher.

Das Meeresschutzgebiet wird demnach in der Umgebung der Wake- und Jarvis-Inseln und des Johnston-Atolls 1,27 Millionen Quadratkilometer des Pazifik umfassen. "Wir reden hier über ein Gebiet, das fast zwei Mal so groß ist wie Texas", sagte US-Außenminister John Kerry.

Dort werde der kommerzielle Fischfang ebenso dauerhaft untersagt wie etwa die unterirdische Suche nach Bodenschätzen. Das Schutzgebiet soll den Lebensraum von Fischen und Vögeln erhalten, darunter Rußseeschwalben und Rotschwanz-Tropikvögel. Nur drei Prozent der Meeresoberfläche sei derzeit weltweit unter Schutz gestellt, sagte Kerry. "Es gibt zu viel Geld, das zur Jagd auf zu wenige Fische eingesetzt wird." (APA/red, derStandard.at, 26. 9. 2014)

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