Zahl der Toten durch Ebola auf mehr als 2.900 gestiegen

25. September 2014, 12:46
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Liberia ist am stärksten betroffen

Freetown/Conakry/Monrovia - Das Ebola-Virus breitet sich in Westafrika weiter rasant aus. 2.917 Menschen sind laut einer Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Donnerstag bis zum 21. September an der Krankheit gestorben. Die Zahl der Infizierten in Guinea, Liberia, Sierra Leone, Nigeria und Senegal sei inzwischen auf 6.263 gestiegen.

Am stärksten betroffen sei Liberia mit 1.677 Todesfällen, gefolgt von Guinea (635) und Sierra Leone (597). Während sich die Situation in Sierra Leone und offenbar auch in Liberia weiter verschärfe, scheine sich die Lage in Guinea zumindest vorübergehend stabilisiert zu haben. Trotzdem gebe es auch hier keinen Grund zur Entwarnung, erklärte die WHO.

Keine neuen Fälle im Senegal

Im Senegal, wo es bisher einen bestätigten, aber nicht tödlichen Fall gegeben hat, sind dagegen laut der Mitteilung in den vergangenen 21 Tagen keine neuen Verdachtsfälle hinzugekommen. In Nigeria, das bisher acht Tote zu beklagen hatte, ist der letzte bestätigte Fall am 5. September erfasst worden. Insgesamt gab es in Nigeria 19 bestätigte Erkrankungen und einen Verdachtsfall.

Nach WHO-Angaben haben sich 373 Menschen aus dem Gesundheitsbereich in Westafrika mit Ebola angesteckt, 208 sind gestorben. (APA, 25.9.2014)

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