"Handelsblatt" sieht Büchners Tage als "Spiegel"-Chef gezählt

25. September 2014, 08:00
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Mehrheitseigentümerin Mitarbeiter-KG soll für Ablöse sein - Am Freitag sollen Gesellschafter tagen - "Zeit"-Chef wieder im Gespräch

Hamburg - Die Mehrheitseigentümerin des "Spiegel", die Kommanditgesellschaft im Besitz von Mitarbeitern, soll die Ablöse Wolfgang Büchners als "Spiegel"-Chefredakteur fordern, berichtet Kai-Hinrich Renner vom "Handelsblatt". Die KG hält 50,5 Prozent der "Spiegel"-Anteile.

Dem Beschluss müsse Gesellschafter Gruner + Jahr noch zustimmen. G+J wolle aber offenbar Büchner nur entlassen, wenn ein Nachfolger präsentiert werden kann, berichtet die deutsche Wirtschaftszeitung. Andernfalls würde das für Freitag geplante Treffen der Gesellschafter abgesagt.

Als Nachfolger werde "wie so oft" "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo gehandelt. "Zeit"-Geschäftsführer Rainer Esser dementiere einen Wechsel. Auch eine "Spiegel"-interne Lösung scheine möglich, schreibt das "Handelsblatt". (red, derStandard.at, 25.9.2014)

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