General Motors bietet Zündschloss-Opfern Geld

25. September 2014, 07:09
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Rund 15 Menschen sind Angebote unterbreitet worden, insgesamt legte GM 400 Millionen Dollar zurück

Detroit - Der Entschädigungsfonds der Opel-Mutter General Motors (GM) hat sich im Skandal um fehlerhafte Zündschlösser erstmals mit konkreten Summen an die Opfer oder deren Hinterbliebene gewendet. Rund 15 Menschen seien diese Woche Angebote gemacht worden, teilte die zuständige Anwaltskanzlei am Mittwoch mit. Details zu den einzelnen Fällen wurden nicht genannt.

GM hat insgesamt 400 Millionen Dollar zurückgelegt. Der Kanzlei liegen bisher rund 850 Anträge auf Entschädigung vor. Die massiven technischen Probleme führten dieses Jahr zum Rückruf von 2,6 Millionen Autos des US-Konzerns. Bei den Wagen bestand die Gefahr, dass der Zündschlüssel unbeabsichtigt in die Aus-Position springt. Dadurch könnte während der Fahrt der Motor ausgehen und elektronische Systeme wie Servolenkung, Bremskraftverstärker und Airbags abschalten. Mindestens 19 Todesfälle werden damit in Zusammenhang gebracht. (APA, 25.9.2014)

  • Der Anwaltskanzlei von General Motors liegen bisher rund 850 Anträge auf Entschädigung vor.
    foto: ap/riley

    Der Anwaltskanzlei von General Motors liegen bisher rund 850 Anträge auf Entschädigung vor.

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