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Die Forschungs-Vorzeige-FH

24. September 2014, 14:17

Die FH OÖ ist die forschungsstärkste Fachhochschule des Landes – und ihre Fakultäten in Wels und Hagenberg nehmen dabei eine überragende Rolle ein.

Die Forschung ist für die FH Oberösterreich von "sehr großer Bedeutung", wie Dr. Alexander Jäger, Vize-Dekan für Forschung am Campus Wels, erklärt. "25 Prozent des Budgets werden derzeit über Drittmittel akquiriert, wodurch der FH OÖ die weitaus forschungsstärkste FH innerhalb Österreichs ist." Mit einem F&E-Umsatz von rund 14 Mio. Euro im Jahr 2014 nimmt sie sogar im gesamten deutschsprachigen Raum eine Spitzenposition ein.

Forschung am Puls der Zeit

In 15 definierten Forschungsschwerpunkten behandeln die ForscherInnen der FH OÖ die aktuellsten und wichtigsten Themenbereiche des 21. Jahrhunderts. An der Fakultät für Technik und Umweltwissenschaften in Wels widmen sie sich den Bereichen Automatisierungstechnik und Simulationen, Bioenergie und Lebensmitteltechnologie, Energie und Umwelt, Innovations- und Technologiemanagement, Mess- und Prüftechnik sowie Werkstoff- und Produktionstechnik. In Hagenberg, an der Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien, forscht man zu den Themen Software Technologie und Anwendungen, Informations- und Kommunikationssysteme, Medien- und Wissenstechnologien sowie Leben im Alter.

Innovative Lösungen für die Zukunft

"Unser Ziel ist es, wissenschaftliche Grundlagen für die Herstellung ernährungsphysiologisch verbesserter Lebensmittel zu erarbeiten", umreißt Dr. Otmar Höglinger sein Forschungsprojekt am Campus Wels. "Dazu charakterisieren wir die Rohstoffe Obst und Gemüse auf ihre Inhaltsstoffe wie Vitamine, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, Mineralstoffe." Durch an die heutige Lebenssituation angepasste Lebensmitteln sollen dann auch Zivilisationskrankheiten eingedämmt werden. Dabei ist die Forschung so praxisnah, dass, wie Höglinger sagt, "erste Forschungsergebnisse bereits in Produkten umgesetzt sind."

Hagenbergs Media Interaction Lab, eines der führenden Forschungslabors im Bereich Human Computer Interfaces, dagegen fokussiert sich auf "die Erforschung von Next-Generation Interfaces, etwa flexible Eingabegeräte, die Entwicklung neuer Interaktionstechniken und die Evaluierung von Benutzerschnittstellen", sagt Leiter Dr. Michael Haller. Das Projekt "Active Office" beispielsweise beschäftigt sich mit dem Design eines interaktiven Büroarbeitsplatzes. Nach dem Konzept "Arbeiten in Bewegung" werden dabei u.a. interaktive Möbel und Whiteboards zur technologischen Unterstützung eines aktiven Arbeitsalltags entwickelt. Im Rahmen des Projekts "eGlasses" wiederum wird erforscht, wie Smart Glasses unsere Zukunft verändern können, indem neue Wege der Interaktion erschlossen und erlebbar gemacht werden.

Auch Studierende profitieren

Wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden fließen unmittelbar in die Lehre ein. Aber nicht nur so profitieren die Studierenden von der Forschung an der FH OÖ. Sie können sich auch selbst erste Sporen in der angewandten F&E verdienen. "Masterstudierende bearbeiten Forschungsthemen typischerweise in ihrer Abschlussarbeit und werden dabei von den Doktoranden und der Leitung der Forschungsgruppe inhaltlich unterstützt. Oft sind sie auch in größere F&E-Projekte eingebunden, die die Research Groups mit Partnern aus Akademia und Industrie abwickeln. Bachelorstudierende wiederum können im Rahmen von Lehrveranstaltungen an F&E-Projekten mitarbeiten", erklärt Michael Haller.

Weitere Infos: www.fh-ooe.at/forschung

  • Im Projekt eGlasses am Media Interaction Lab in Hagenberg erforscht die FH OÖ-Absolventin Anita Höchtl, wie Smart Glasses unsere Zukunft verändern können.
    foto: fh oö/media interaction lab

    Im Projekt eGlasses am Media Interaction Lab in Hagenberg erforscht die FH OÖ-Absolventin Anita Höchtl, wie Smart Glasses unsere Zukunft verändern können.

  • In Wels wird unter anderem zum Thema ernährungsphysiologisch verbesserte Lebensmittel geforscht.
    foto: fh oö

    In Wels wird unter anderem zum Thema ernährungsphysiologisch verbesserte Lebensmittel geforscht.

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