Google an der Spitze der attraktivsten Arbeitgeber

24. September 2014, 14:00
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Der Berater Universum veröffentlichte mit "World's Most Attractive Employers 2014" die aktuell attraktivsten Arbeitgeber für Nachwuchstalente aus Wirtschaft und Technik

Und wieder einmal steht Google - und das bereits zum sechsten Mal - an der Spitze des Universum Rankings als attraktivster Arbeitgeber weltweit. 200.000 Stimmen sollen in die aktuelle Liste eingeflossen sein. Befragt wurden Studierende (Wirtschafts- und Ingenieurswissenschafter) aus den zwölf größten Volkswirtschaften (Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Indien, Italien, Japan, Russland, USA).

Abgefragt wurden unter anderem Attribute, die einen Arbeitgeber attraktiv erscheinen lassen, sowie die langfristigen Karriereziele der Studierenden.

Attraktivität, das stellten die Studienautoren fest, sei dabei relativ: Für deutsche Wirtschaftsstudenten und -studentinnen drückt sie sich in Grundgehalt, einem hohen Einkommen in der Zukunft und einem freundlichen Arbeitsumfeld aus. In den USA macht Führungskräfteentwicklung, professionelles Training sowie Respekt für die Mitarbeitenden den Arbeitgeber attraktiv.

Gut verdienen, rasch aufsteigen

Österreichische Wirtschaftsstudierende wünschen sich neben einem attraktiven Grundgehalt und vielfältigen Aufgaben auch rasch Führungsverantwortung. Langfristig, so die Studienautoren weiter, seien eine ausgewogene Work-Life-Balance und Jobsicherheit für die Befragten beider Studienrichtungen und weltweit die wichtigsten Karriereziele.

Als immer höher geranktes Attribut stelle sich das "kreative und dynamische Arbeitsumfeld" dar, heißt es weiter. Besonders für die Technik-Studenten sei das wichtig, gefolgt von professionellem Training und Weiterentwicklung, einer sicheren Anstellung und einem hohen Einkommen in der Zukunft.

Das Arbeitsumfeld sei für die Vertreter der Generation Y deshalb so wichtig, weil Arbeit- und Privatleben als Bereich nicht mehr so stark voneinander getrennt werden wie in der Vergangenheit. "Sie wissen", so Petter Nylander, CEO Universum, "welch große Rolle Arbeit in ihrem Leben spielen wird. Deshalb möchten sie in einem Arbeitsumfeld arbeiten, das ihren Wünschen entspricht." Arbeitgeber müssten sich dieser Herausforderung stellen.

Beliebteste Branchen

Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Unternehmen der Finanzbranche haben bei den Studierenden in den vergangenen drei Jahren an Attraktivität zugelegt. Bei den Ökonomen haben besonders die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften EY, PwC und KPMG gut abgeschnitten. Auch die Strategieberater McKinsey und The Boston Consultig Group spüren wieder Aufwind. (red, derStandard.at, 24.9.2014)

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