Bedrohliche Netzaktivitäten rund um Emma Watson

24. September 2014, 13:54
49 Postings

Nach ihrer vielbeachteten Rede über die Notwendigkeit von Feminismus gehen im Netz die Wogen über eine Drohung und einen Hashtag hoch

Nachdem Emma Watson eine viel beachtete Rede für Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen gehalten hat, wird sie nun bedroht. Watson forderte am Sonntag in ihrer Rolle als UN-Sonderbotschafterin zum Auftakt der Kampagne "HeForShe" im Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York, dass sich auch Männer für feministische Themen stark machen sollten.

Angebliche Drohung

Aufgrund dieser feministischen Rede wurde Watson angeblich von Hackern damit bedroht, Nacktbilder von ihr online zu stellen. Laut einem Bericht von "The Telegraph" handelt es sich dabei aber um eine gefakte Drohung. Die Seite EmmaYouAreNext.com wäre nur zu dem Zweck betrieben worden, um eine andere Website, "4chan", zur Einstellung zur zwingen.

Diese Website soll auch den Hashtag #RIPEmmaWatson auf Twitter in Umlauf gebracht haben, der damit Tod der Schauspielerin behauptete. Über diesen Hashtag sind in den letzten Stunden jedoch vor allem Kommentar über die Geschmacklosigkeit dieser Fakes gepostet worden.

Währenddessen nimmt die Kampagne "HeForShe" ihren Lauf. Zahlreiche Männer, darunter viele Prominente, beteiligen sich und präsentieren sich über Twitter als Feministen. Wie schon in zahlreichen anderen Twitter-Kampagnen zeigen sie sich mit einem Schild, das ihre Botschaft transportiert. In diesem Fall schlicht mit dem Kampagnennamen "HeForShe".

(red, dieStandard.at, 24.9.2014)

  • Emma Watson ist seit 2014 UN-Sonderbotschafterin.
    foto: ap/evan agostini

    Emma Watson ist seit 2014 UN-Sonderbotschafterin.

Share if you care.