Razzien gegen deutsche Salafisten wegen IS-Unterstützung

23. September 2014, 19:43
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Schwerpunkt der Durchsuchungen in Bayern

München - Bei einer deutschlandweiten Razzia sind am Dienstag die Wohnungen von sieben Salafisten durchsucht worden. Diese sollen die extremistische Organisation "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und im Irak unterstützt haben, teilten der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und der bayerische Justizminister Winfried Bausback (beide CSU) am Dienstag in München mit.

Beweismittel

Es bestehe der Verdacht auf Vorbereitung einer "schweren staatsgefährdenden Gewalttat". Bei den Durchsuchungsmaßnahmen "haben 50 Ermittler zahlreiche Beweismittel wie Computer, Festplatten, CDs und USB-Sticks sichergestellt", hieß es weiter. Schwerpunkt der Aktion war demnach Mittelfranken. In Bayern seien die Wohnungen von fünf Beschuldigten betroffen gewesen, zudem seien in Niedersachen und Nordrhein-Westfalen drei weitere Wohnungen durchsucht worden.

Hintergrund der groß angelegten Durchsuchungen sind den Angaben zufolge Hinweise der Ermittlungsbehörden, dass ein aus Benefizveranstaltungen finanzierter Krankenwagen von Deutschland nach Syrien gebracht und dort zu einer Art militärischem Mannschaftswagen mit montierter halbautomatischer Schusswaffe umgebaut wurde. Zudem sollen demnach mit Unterstützung der Beschuldigten weitere geländegängige Fahrzeuge für IS-Terroristen nach Syrien geliefert worden sein. (APA, 23.9.2014)

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