Alonso könnte Ferrari bald zu teuer werden

23. September 2014, 17:25
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Zweifacher Weltmeister stellt offenbar Bedingungen für Verbleib in Maranello - Teamchef Mattiacci: "Mut zum Wechsel" notwendig

Mailand - Auch nach Fernando Alonsos viertem Platz beim Grand Prix in Singapur ist das Klima beim Formel-1-Rennstall Ferrari offenbar weiterhin angespannt. Laut Gazzetta dello Sport hat der spanische Ex-Weltmeister seinem italienischen Team Bedingungen für seinen Verbleib in der Scuderia gestellt.

In seinem noch bis 2016 laufenden Vertrag sollen eine Ausstiegsklausel für den Fall anhaltender Misserfolge sowie eine verbesserte Prämienregelung verankert werden. Sollten die Leistungen des Autos nach einer bestimmten Anzahl von Rennen unter den Erwartungen liegen, soll sich der Spanier demnach von Ferrari trennen können. Nach seinen Vorstellungen soll er in den nächsten drei Saisons auf Einnahmen in Höhe von 100 Millionen Euro kommen können.

Sollte Ferrari die Forderungen des 33-Jährigen nicht akzeptieren, könnte es zu einer Trennung kommen. Als Nachfolger denkt der neue Teammanager Marco Mattiacci ziemlich laut an Red-Bull-Star Sebastian Vettel. Kontakte zum Deutschen soll es mehrfach gegeben haben.

Auf die Frage von Journalisten, ob Alonso in Maranello bleiben werde, antwortete Mattiacci: "Im Moment ja. Eine Debatte ist im Gange. Sie geht auch darum, wie wir unsere Beziehungen definieren werden." Man müsse auch "den Mut zum Wechsel" haben. "Ich bin aufgerufen, eine Wende zu schaffen, und das mögen nicht alle."

Der zweimalige Weltmeister Alonso fährt seit 2010 für Ferrari. (red/sid - 23.9. 2014)

  • Fernando Alonso will wieder einmal etwas reißen.
    foto: apa/epa/azubel

    Fernando Alonso will wieder einmal etwas reißen.

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