Jean Nouvel entwirft gigantisches "Museum der chinesischen Kunst"

22. September 2014, 15:30
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In Peking soll eines der größten Museumsprojekte der Welt entstehen

Paris/Peking

Der französische Architekt Jean Nouvel hat offiziell den Auftrag für das "Museum der chinesischen Kunst" (Namoc) in Peking, eines der größten Museumsprojekte der Welt, erhalten. Das hat das Atelier des Pritzker-Preisträgers am Montag nach der Bestätigung durch Kulturministerin Liu Yandong bekannt gegeben.

Das gemeinsam mit dem Beijing Institute of Architecture Design (BIAD) realisierte Projekt soll in der Nähe des "Vogelnests", des von Ai Weiwei und dem Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfenen Olympiastadions, erbaut werden. Nouvel hat sich für das Museum von der chinesischen Kalligrafie inspirieren lassen, die Halle soll von einer goldenen Decke überwölbt sein und an das Gebäude ein Hügel mit 153 roten Fahnen anschließen.

In dem 200 Meter langen Bau mit einer Fläche von 130.000 Quadratmetern sollen u.a. mehrere Hunderttausende Münzen von der Ming-Zeit bis heute ausgestellt werden. Nouvel konnte sich mit seinem Entwurf gegen sieben chinesische und 13 internationale Büros - u.a. jene des US-Amerikaners Frank Gehry, der Irakerin Zaha Hadid und des Israeli Moshe Safdie - durchsetzen. (APA/AFP, 22.9.2014)

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