Analystenstimmen vom 22.9.

22. September 2014, 11:47
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Erste zu Semperit, Goldman zu Verbund und EVN, Kepler zu ams und Buwog

Erste erhört Semperit-Kursziel

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben das Kursziel für die Aktien der Semperit von 38,50 Euro auf 42,00 Euro angehoben. Das Votum wurde überarbeitet ("Under Review") und nun bei "Hold" festgelegt.

Das höhere Kursziel resultiert aus einer leichten Anpassung der Modell-Schätzungen für den Gummi- und Kautschukhersteller. So konnte Semperit im Jahr 2013 sowie heuer bis dato von sehr niedrigen Gummipreisen profitieren, während die Erste-Experten von moderat steigenden Preisen ausgegangen waren.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste Group-Analysten 2,75 Euro für 2014, sowie 2,83 bzw. 2,98 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,90 Euro für 2014, sowie 0,95 bzw. 1,05 Euro für 2015 bzw. 2016.

Am Montag notierten die Semperit-Titel an der Wiener Börse mit minus 1,06 Prozent bei 38,15 Euro.

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Goldman Sachs hebt Verbund-Kursziel

Die Wertpapierexperten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für die Aktien des Verbund im Rahmen einer Branchenanalyse von 19,0 Euro auf 20,0 Euro angehoben. Die Kaufempfehlung "Buy" wurde aufrechterhalten. Die Analysten begründen ihre Neueinschätzung mit Änderungen in ihren Prognosen.

Am Montagvormittag notierten die Verbund-Titel an der Wiener Börse mit plus 0,03 Prozent bei 15,48 Euro.
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Goldman Sachs spricht Kaufempfehlung für EVN-Titel aus

Im Rahmen einer Sektorstudie haben die Experten von Goldman Sachs eine Kaufempfehlung für die Aktien der EVN ausgesprochen. Das Votum lautet nun "Buy", zuvor wurden die Titel noch mit "Neutral" eingestuft. Das Kursziel haben die Analysten leicht von 12,10 Euro auf 12,60 Euro angehoben.

Der Abschlag der EVN-Aktien im Verhältnis zum Gesamtsektor hat sich deutlich ausgeweitet, trotz der sich verbessernden Qualität der Einnahmen des Versorgers, schreiben die Goldman-Experten. Basierend auf der Annahme neuer Wachstumsinvestitionen prognostizieren die Analysten zudem steigende Gewinne je Aktie in der mittleren Frist. Im Schnitt sehen die Goldman-Analysten demnach eine Möglichkeit zur Trendumkehr bei den Aktien und erhöhen ihr Votum auf "Buy".

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Goldman-Analysten 0,97 Euro für das Geschäftsjahr 2013/2014, sowie 0,83 bzw. 0,91 Euro für die beiden Folgejahre.

Am Montagvormittag notierten die EVN-Titel an der Wiener Börse mit plus 2,50 Prozent bei 10,26 Euro.

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Kepler-Analysten heben ams-Kursziel

Die Wertpapierexperten von Kepler-Cheuvreux haben ihr Kursziel für den steirischen Mikroelektronik- und Halbleiterhersteller ams deutlich von 33,75 auf 44,00 Schweizer Franken erhöht. Zugleich wurde die Kaufempfehlung "Buy" bestätigt.

Bei der Überarbeitung des Investitionsszenarios sei man zu dem Schluss gekommen, dass der Konzern in den kommenden beiden Jahren weit schneller wachsen werde als bisher angenommen. Daher werde auch die Gewinnerwartung je Aktie für 2015 um sieben Prozent und jene für 2016 um 19 Prozent erhöht, erläutern die Kepler-Experten. Dass man damit klar über den Konsensuswerten liege, verdeutliche, dass die rosigen Aussichten der ams noch nicht von den Märkten verarbeitet worden seien.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Kepler-Analysten 1,47 Euro für 2014, sowie 1,90 bzw. 2,38 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,37 Euro für 2014, sowie 0,48 bzw. 0,59 Euro für 2015 bzw. 2016.

Am Montagvormittag notierten die ams-Aktien an der Zürcher Börse mit plus 1,19 Prozent bei 34,15 Franken.

Kepler hebt Buwog-Kursziel

Die Wertpapierexperten von Kepler Cheuvreux haben das Kursziel der Buwog von 16,50 auf 17,50 Euro erhöht. Das Anlagenvotum "Buy" bestätigen sie.

Der Investmentfall der Buwog sei einzigartig, da das Unternehmen in mehrfacher Hinsicht von dem laufenden Immobilienboom in Österreich und Deutschland profitiere. Die Buwog sei als einziges Unternehmen in der Wohnentwicklung aktiv und habe die höchsten Margen bezüglich Anlagenabgängen. Außerdem würde die Buwog einen kontinuierlich höheren Cashflow im Mietgeschäft generieren, heißt es in der Studie.

Bei der Dividende je Aktie erwarten die Kepler-Analysten jeweils 0,69 Euro für 2014/15, sowie die beiden Folgejahre.

Am Montag notierten die Buwog-Titel an der Wiener Börse mit minus 0,52 Prozent bei 15,23 Euro. (APA, 22.9.2014)

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