"Star Wars"-Produzenten wollen Drohnenabwehr gegen Paparazzi

22. September 2014, 10:16
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Video und Fotos vom Set der Pinewood Studios ins Web gesickert

Bis "Star Wars VII" in den Kinos anläuft, müssen sich Fans noch gedulden. Erst im Dezember 2015 ist es soweit. Derzeit steckt Regisseur J. J. Abrams noch mitten in den Dreharbeiten, von denen bereits einige "Leaks" ins Web gesickert sind. So konnten Neugierige über den Pinewood Studios aus der Luft Fotos und Videos von Requisiten machen. Sehr zum Ärger der Produzenten. Wie der Vice-Blog Motherboard erfahren hat, wurde bereits ein Drohnenerkennungssystem angefordert.

Aufnahmen des "Millennium Falcon"

Auf den Drohnenaufnahmen sind Raumschiffe aus dem Film zu sehen, bei denen es sich um den "Millennium Falcon" und zwei "X-Wing-Fighter" handeln dürfte. Schon zuvor beklagte Abrams die Veröffentlichung von Fotos des Drehs. Entsprechend sei bereits im Juni ein "DroneShield" bestellt worden.

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Luftaufnahmen vom "Star Wars VII"-Set

Das System erkennt Helikopter und Drohnen, wie sie üblicherweise von Paparazzi eingesetzt werden, heißt es seitens des gleichnamigen Herstellers. Sicherheitspersonal kann via SMS oder E-Mail alarmiert werden, sofern sich solche Fluggeräte in der Nähe befinden. Zudem würden Daten für "rechtliche Schritte" gesammelt.

Keine Ausfuhrgenehmigung

Allerdings wurde das System bislang nicht an die Pinewood Studios geliefert. Das hat der Hersteller DroneShield gegenüber Motherbord bestätigt. Das US-Unternehmen habe bislang keine Ausfuhrgenehmigung erhalten. Auch Bestellungen anderer Kunden außerhalb der USA liegen auf Eis. (red, derStandard.at, 22.9.2014)

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