Amazon verlangt doch nicht 50 Prozent vom E-Book-Preis

21. September 2014, 11:31
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Online-Händler lenkt offenbar im Streit mit deutschen Verlegern ein

Die deutschen Buchverlage können im Streit mit Amazon offenbar einen Erfolg verbuchen. Wie der Spiegel berichtet, will der Handelskonzern nun doch nicht mehr bis zu 50 Prozent des Verkaufspreises von E-Books einfordern. Bislang hat das Unternehmen etwa 30 Prozent behalten.

Längere Vertagslaufzeiten

Verleger hatten Amazons Forderung nach größeren Gewinnmargen scharf kritisiert. Auch von verzögerten Produktlieferungen als Druckmittel gegen Verlage war berichtet worden. Nach aktuellen Informationen sei Amazon damit einverstanden, weniger als 40 Prozent des Preises zu erhalten.

Zudem sollen Verträge nicht mehr nur für ein Jahr abgeschlossen werden, sondern über bis zu vier Jahre. Die Einigung könnte noch vor der Frankfurter Buchmesse getroffen werden, die von 8. bis 12. Oktober stattfindet. (red, derStandard.at, 21.9.2014)

  • Eine Einigung zwischen Amazon und den deutschen Buchverlegern könnte noch vor der Frankfurter Buchmesse kommen.
    foto: alex domanski/ap

    Eine Einigung zwischen Amazon und den deutschen Buchverlegern könnte noch vor der Frankfurter Buchmesse kommen.

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