Messenger wie WhatsApp soll im Iran verboten werden

21. September 2014, 09:27
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Oberstaatsanwaltschaft will Kommunikationsprogramme blockieren

Fast alle Kommunikationsprogramme auf Smartphones sollen im Iran verboten werden. Die iranische Oberstaatsanwaltschaft forderte den Kommunikationsminister auf, innerhalb eines Monats die im Iran äußerst beliebten Smartphone-Kommunikationsprogramme Viber, Tango und WhatsApp zu blockieren.

Verbot schon Anfang des Jahres gefordert

Sonst werde die Staatsanwaltschaft dies über ihre eigene Kanäle tun, berichtete die Nachrichtenagentur ISNA am Samstag. Die Behörde für Internetkriminalität hatte schon Anfang des Jahres ein Verbot der Kommunikationsprogramme gefordert. Über diese Programme könnten Informationen im Ausland landen, was als Gefahr angesehen wird.

Aufhebung der Zensur

Die Regierung von Präsident Hassan Rohani ist hingegen für eine Aufhebung der Internetnetzensur. Ihrer Ansicht nach sollten alle Iraner freien Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter haben. Das islamische Establishment sieht diese Netzwerke jedoch als Spionageapparate der USA und eine Mitgliedschaft als Sünde. (APA, 21.9.2014)

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