Was Softwaretester verdienen

19. September 2014, 08:38
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Nebst HTL-, FH- oder Universitätsstudium zählt die gründliche, genaue und analytische Persönlichkeit

Softwaretester sind mit der Erstellung von Testkonzepten, der Durchführung und Dokumentation der Testergebnisse sowie dem Verfassen von Test- und Fehlerreports betraut. Im Rahmen ihrer Tätigkeit sind sie für das Schreiben automatisierter Tests, die Erstellung und Ausführung von Testfällen und Testscripts unter Sicherstellung der Qualitätskriterien sowie die Identifikation, das Reporting und die Nachverfolgung von Fehlern verantwortlich.

Meist verfügen Softwaretester über einen technischen Abschluss, in der Regel HTL bzw. ein technisches FH- oder Universitätsstudium. Eine ISTQB-Zertifizierung ist für das berufliche Vorankommen von Vorteil. Die Vertrautheit mit den getesten IT-Bereichen und Systemen wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Zusätzliche Branchenerfahrung ist von Vorteil.

Eine gründliche, genaue und analytische Persönlichkeit gilt als Kernvoraussetzung für die Position. Zusätzlich überzeugen Softwaretester durch einen methodischen und ergebnisorientierten Arbeitsstil, Lernbereitschaft, Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Softwaretester liegt bei 36.500 Euro brutto pro Jahr. Nach 5 bis 10 Jahren steigt das Gehalt auf durchschnittlich 41.500 Euro, nach über 10 Jahren Berufserfahrung auf 51.700 Euro brutto pro Jahr. Eine gewisse gläserne Decke des Gehalts erreichen Softwaretester bei rund 60.000 Euro brutto pro Jahr.

Conrad Pramböck ist Experte für Gehalts- und Karrierefragen. Er leitet bei der Personalberatung Pedersen & Partners den Geschäftsbereich Compensation Consulting.

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