US-Kongress erlaubt Bewaffnung syrischer Rebellen

19. September 2014, 01:14
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Präsident Obama erhält politische Unterstützung in seinem Vorgehen gegen die IS

Nach dem US-Abgeordnetenhaus hat auch der Senat dem Militär genehmigt, die moderaten Rebellen in Syrien für den Kampf gegen die Terrormilz "Islamischer Staat" (IS) zu bewaffnen und auszubilden. Der Senat folgte damit am Donnerstag einem entsprechenden Ersuchen von Präsident Barack Obama. 78 Senatoren stimmten dafür, 22 dagegen.

Die USA werden in ihrem Kampf gegen die Islamistenmiliz nach Angaben Obamas inzwischen von mehr als 40 Ländern unterstützt. Auch arabische Länder hätten ihre Mithilfe angeboten, sagte Obama am Donnerstag in Washington.

Rebellenausbilung in Saudi-Arabien geplant

Die Ausbildungsmission des Militärs wird nach Angaben von Verteidigungsminister Chuck Hagel pro Jahr 500 Millionen Dollar (390 Millionen Euro) kosten. Damit sollen jährlich 5.000 oppositionelle Kräfte ausgebildet und bewaffnet werden. Zunächst wollen die USA kleinere Waffen, Fahrzeuge und einfache Ausrüstung liefern. Wenn sich die Rebellen im Kampf bewähren, sollen modernere Waffensysteme folgen.

Die moderaten Rebellen kämpfen in Syrien zugleich gegen die IS und gegen die Regierung von Präsident Bashar al-Assad. Die militärische Ausbildung soll nach Angaben der US-Regierung in Saudi-Arabien stattfinden. (APA, 19.9.2014)

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