ÖBB warnen Jugendliche mit vermeintlich Verunglückten

18. September 2014, 15:56
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Kampagne von FCB Neuwien macht auf Gefahren aufmerksam

Wien - Zu Beginn des neuen Schuljahres starten die ÖBB ihre jährliche Sicherheitskampagne, um das sichere Verhalten in der Nähe von Bahnanlagen zu fördern. Konzipiert wurde sie von der Agentur FCB Neuwien.

Im Vorjahr sind in Österreich 21 Menschen (4 davon unter 21 Jahre) wegen unüberlegtem Handeln und Leichtsinn an Gleisanlagen schwer oder tödlich verunglückt. Dazu kommen noch 59 Unfälle mit Verletzungen an Eisenbahnkreuzungen, die in 12 Fällen tödlich endeten, so die ÖBB.

Eine neue Kampagne, bestehend aus neuen Sujets und alten Spots, soll Jugendliche auf die Gefahren aufmerksam machen. Mit drastischen Mitteln: Auf den Anzeigen sind Fotos von Kindern zu sehen, die verunglückt sind, so wird es zumindest suggeriert.

Laut ÖBB handelt es sich aber nicht um tatsächliche Opfer, sondern um Symbolfotos aus dem Fundus der Werbeagentur. Die Spots, die jetzt im Einsatz sind, wurden bereits 2013 gedreht. Teil der Kampagne ist auch ein Facebook-Spiel namens "Yolo Train". (red, derStandard.at, 18.9.2014)

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    foto: öbb
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