Waldbrand in Kalifornien: Brandstiftung mögliche Ursache 

Ansichtssache19. September 2014, 09:08
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Sacramento - Ein schwerer Waldbrand im Norden Kaliforniens, der mehr als 2.000 Häuser bedroht, ist möglicherweise durch Brandstiftung ausgelöst worden. Nach Mitteilung der Behörden im Bezirk El Dorado hat die Polizei einen 37-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Mehr als 3.600 Feuerwehrleute kämpften am Donnerstag in einem Waldgebiet nahe der Ortschaft Pollock Pines gegen die Flammen an.

Trotz des Großeinsatzes der Feuerwehr rund 100 Kilometer östlich der kalifornischen Hauptstadt Sacramento konnte der Brand zunächst kaum eingedämmt werden. Mehr als 3.000 Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Noch seien keine Gebäude zerstört worden, hieß es. Aber bei starken Winden und heißen Temperaturen ist die Lage weiter angespannt. Eine Schnellstraße, die Sacramento mit dem Ausflugsgebiet Lake Tahoe in der Sierra Nevada verbindet, musste gesperrt werden.

In dem von Dürre geplagten US-Westküstenstaat ist die Feuerwehr derzeit insgesamt gegen ein Dutzend größere Brände im Einsatz. Der Gouverneur von Kalifornien hatte am Mittwoch den Notstand ausgerufen. Auf diese Weise können Helfer und Gelder für die Brandbekämpfung schneller mobilisiert werden.

In dem von Dürre geplagten US-Westküstenstaat ist die Feuerwehr derzeit gegen ein Dutzend größere Brände im Einsatz. Nach Mitteilung der Behörde für Forstwirtschaft und Brandschutz machten die Helfer in der Ortschaft Weed nahe der Grenze zum Nachbarstaat Oregon Fortschritte. Ein Brand, der am Montag mehr als hundert Häuser zerstört hatte, konnte zu einem Viertel unter Kontrolle gebracht werden. (APA, Reuters, red, derStandard.at, 19.9.2014)

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foto: ap photo/the sacramento bee, randall benton
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