Was beim Wandern mit Hund zu beachten ist

18. September 2014, 10:28
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Der Tierschutzverein Pfotenhilfe gibt Tipps für einen entspannten Ausflug mit dem besten Freund des Menschen

Mit Herbstbeginn startet wieder die Wander-Hochsaison. Spaziergänge und Bergtouren an der frischen Luft erfreuen Menschen und Tier. Hunde lieben es, sich in der freien Natur auszutoben und abends zufrieden in ihr Hundekörbchen zu sinken, wie es in einer Aussendung des Tierschutzverein Pfotenhilfe heißt.

Wichtige Aspekte beachten

Es sollten beim Wandern mit Hundjedoch einige wichtige Aspekte bedacht werden. Sollte der Jagdtrieb des Vierbeiner stark ausgeprägt sein, muss man besonders aufpassen. Da es für den Hund gefährlich und für das Herrchen aufregend werden kann, wenn das Tier mehrere Stunden lang nicht mehr auftaucht. "Es sollten zumindest gewisse Grundkommandos beherrscht werden, damit einer entspannten Wanderung nichts im Wege steht." erklärt Sascha Sautner, Sprecher der Pfotenhilfe.

Wenn beispielsweise Wanderer entgegenkommen, ist es hilfreich, wenn der Hund brav an der Seite seines Frauchens/Herrchens bleibt, also bei Fuß gehen kann, um ihn nicht jedes Mal an die Leine nehmen zu müssen. Viele Wanderwege führen über Kuhweiden und die tragischen Unfälle, die letzten Sommer durch die Medien gingen, geben der Pfotenhilfe einmal mehr Anlass, Hundehalter um besondere Achtsamkeit zu bitten.

Achtung bei Weidetieren

Jetzt wo der Almabtrieb bevor steht und eine Begegnung von Hunden und Kühen nicht immer friedlich verläuft, sollten man sich bereits im Vorfeld, zur eigenen Sicherheit, nach Alternativrouten umsehen. Wenn sich die Überquerung der Weide nicht vermeiden lässt, sollte man Vierbeiner auf jeden Fall anleinen. "Bitte halten Sie in so einem Moment ihre Augen offen und beobachten Sie die Tiere in Ihrer Umgebung gut. Für den Fall, dass Kühe sich von Ihrem Vierbeiner bedroht fühlen und beginnen auf Sie zuzulaufen, raten wir Ihnen die Leine loszulassen. Dann muss man den Hund im schlimmsten Fall zwar suchen, bringt aber sein eigenes Leben nicht in Gefahr", empfiehlt Sautner. "Vergessen Sie nicht, regelmäßig Pausen einzulegen. Da ihr Liebling durch das viele Hin- und Herlaufen, zwischendurch vor allem reichlich Wasser braucht", fügt der Tierschützer hinzu.

Rucksäcke für Hunde

Normalerweise halten Hunde von morgens bis abends locker ohne Futter durch. Würde der Vierbeiner während der Wanderung zu viel Fressen, wäre die anschließende Bewegung ziemlich belastend für den Magen. Gegen kleine Snacks und Belohnungen ist jedoch nichts einzuwenden. In Tierfachgeschäften findet man heutzutage sogar schon praktische Rucksäcke für Hunde. Wenn der Vierbeiner langsam an leichte Last gewöhnt wurde, kann er Trinkflasche, Leckerlis und andere leichte Gegenstände ganz einfach selbst tragen. Hunde lieben es nämlich Aufgaben für ihre Bezugsperson zu erfüllen. Voraussetzung ist aber, dass der Hund gesund ist und keine Rückenprobleme hat. (red, derStandard.at, 18.09.2014)

  • Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Jagdtrieb des Hundes stark ausgeprägt ist.

    Besondere Vorsicht ist geboten, wenn der Jagdtrieb des Hundes stark ausgeprägt ist.

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