"Google 2.0": Larry Page träumt vom Städtebau

18. September 2014, 09:24
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Neues Projekt soll laut Bericht langfristige Probleme der Menschheit in den Fokus stellen

Google hat in den letzten Jahren eindrucksvoll demonstriert, dass man nicht davor zurückschreckt, auch Forschung weit jenseits der eigenen Kernbereiche zu betreiben. Seien es selbstfahrende Autos, die Internetanbindung per Ballon oder auch der Kampf gegen das Altern. Doch die Ambitionen von Google-Chef Larry Page scheinen noch wesentlich weiter zu gehen.

Ambitioniert

Wie The Information berichtet, soll Page vor rund einem Jahr intern ein Projekt namens "Google 2.0" ausgerufen haben, das sich langfristigen Problemen der Menschheit widmen soll. Dazu rechnet der Google CEO etwa den Bau von effizienteren Flughäfen oder Städten. Zu diesem Zweck soll eine neue Forschungsabteilung eingerichtet werden, eine Art Google Y, welches das für selbstfahrend Autos und Co. zuständige Google X ergänzen würde, und sogar eigene Modellstädte errichten könnte, um die Ideen zu testen. Rund 100 Angestellte sollen an der ersten Besprechung von Google 2.0 beteiligt gewesen sein.

"Kleinere" Projekte

Neben den ganz großen Projekten soll bei Google Y nach den Vorstellungen von Page aber auch an anderen Dingen geforscht werden. Dazu zählt die zentimetergenaue Ortsbestimmung von Geräten, um darauf basierend neue Services anbieten zu können. Auch neue Methoden zur Authentifizierung - jenseits von klassischen Passwörtern - gehören zu den ursprünglich genannten Forschungsgebieten gehören, so der Bericht. Unklar bleibt bei all dem, wie weit die Pläne für Google 2.0 mittlerweile gediehen sind.

Flexibilität

Darüber hinaus will Page aber auch das eigene Unternehmen weiter umkrempeln. So habe Page bei diesen Treffen kritisiert, dass die einzelnen Google-Teams mittlerweile zu groß und unbeweglich würden, und somit nicht flexibel genug agiert werden könne. (apo, derStandard.at, 18.9.2014)

  • Larry Pages Ambitionen scheinen keine Grenzen zu kennen.
    foto: jeff chiu / ap

    Larry Pages Ambitionen scheinen keine Grenzen zu kennen.

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