Steirische AMS investiert Millionen in Bau neuer Chips

18. September 2014, 09:15
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Bis zu 30 neue Arbeitsplätze sollen in Unterpremstätten entstehen

Graz/Unterpremstätten - Der steirische Halbleiterhersteller ams hat am Mittwoch eine neue Fertigungsstraße in seinem Werk in Unterpremstätten bei Graz in Betrieb genommen. Das Unternehmen steckte rund 25 Mio. Euro in die Erweiterung ihrer sogenannten 3D-Integrationstechnologie. Das Investment schaffe "bis zu 30 neue Arbeitsplätze", hieß es in einer Aussendung.

Die neue Technologie ermögliche die Entwicklung und Produktion von leistungsfähigen integrierten Chips, die keine klassischen Plastikgehäuse mehr benötigen. Neben der Vorderseite der Schlatkreise kann mittels leitender Verbindungen durch den Chip - "Through Silicon Vias" genannt - auch die Rückseite elektrisch kontaktiert werden. Außerdem können die Chips nun gestapelt werden, was zu einer Platzersparnis führe.

2014 seien bereits weitere zehn Mio. Euro in die Erweiterung der Kapazität in der Waferproduktion in Unterpremstätten investiert worden. In Folge dieses Ausbaus sollen weitere Arbeitsplätze in der Fertigung entstehen. (APA, 18.9.2014)

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