Streit um Zustand der Djoser-Pyramide

17. September 2014, 14:01
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Aktuelle Restaurierungsbemühungen von unabhängigen Experten kritisiert - Antikenminister sieht kein Problem

Kairo - In Ägypten ist ein Streit um die Restaurierung der etwa 4.600 Jahre alten Djoser-Pyramide in Sakkara entbrannt. Der ägyptische Antikenminister Mamdu al-Damati wies Anschuldigungen zurück, die Stufenpyramide stünde kurz vor dem Zerfall. Das Bauwerk sei sicher, sagte Al-Damati auf einer Pressekonferenz im südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo gelegenen Sakkara.

Archäologen hatten jüngst gewarnt, dass bei den derzeitigen Restaurierungsbemühungen möglicherweise unsauber gearbeitet werde. Unter anderem die unabhängige Ägyptische Arbeitsgruppe für Antikes (EHTF) warnte, durch das Auftragen einer neuen Außenschicht würde älteres Gestein im Inneren der 62,5 Meter hohen Pyramide leiden. Die EHTF fordert daher eine unabhängige Untersuchung der Restauration von externen Archäologen.

Al-Damati verkündete hingegen, kein Gestein werde beschädigt. Die Arbeiten würden fortgeführt. (APA/red, derStandard.at, 17. 9. 2014)

  • Die älteste der ägyptischen Pyramiden ist derzeit in Baugerüste gehüllt.
    foto: ap photo/samuel mcneil

    Die älteste der ägyptischen Pyramiden ist derzeit in Baugerüste gehüllt.

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