Impact Journalism Day: 40 Zeitungen berichten über positive Initiativen

18. September 2014, 11:11
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Tag für Tag werden wir über die Probleme dieser Welt informiert und dieses Wissen macht uns besorgt und ängstlich. Schlimmer noch, es kann uns betäuben.

Aber es gibt immer mehr Bürger, Unternehmen, Universitäten und Organisationen, deren Projekte den Lauf der Welt verbessern. Soziales Unternehmertum und, weiter gefasst, soziale Innovationen sind groß im Kommen.

Auch wenn es die Aufgabe der Medien ist, uns wachzurütteln, ist die Zeit vorbei, wo es genügte, "die Feder in die Wunde zu bohren". Journalisten wollen beitragen und bieten immer öfter auch die Lösungen an zu den Problemen, von denen sie berichten. So geben sie wieder Hoffnung, inspirieren und erzielen damit mehr Wirkung.

Was ist der Impact Journalism Day

Diesmal, bei der zweiten Ausgabe des Impact Journalism Day, sind rund 40 führende Zeitungen der ganzen Welt (darunter DER STANDARD) unserem Aufruf gefolgt. Sie veröffentlichen eine Beilage, die konkreten und positiven Initiativen gewidmet ist. Wir haben die zwei bis drei Artikel jeder Zeitung gesammelt und stellen sie allen zur Verfügung. So kann jedes Medium seine eigene Beilage machen und aus rund hundert Geschichten auswählen. In einigen Tagen werden sich die Chefredakteure in Paris treffen, um darüber nachzudenken, wie man gemeinsam noch weiter gehen könnte.

Geschichten, die inspirieren

Eine Leserin der letztjährigen Ausgabe zum Impact Journalism Day hat einen Artikel über justierbare Brillen ihrem Mann gezeigt (die Vier-Dollar-Brillen passen sich allen Sehstärken an, dank eines Systems doppelter Gläser). Ihr Mann war Führungskraft in einem internationalen Unternehmen, das Brillengläser herstellt. Er hat sich daraufhin mit den Erfindern getroffen und derzeit läuft ein Pilotversuch in Indien. Bei Erfolg könnte es Leben von Millionen Armer verbessern.

Wie teilnehmen?

Sie gehören zu den 100 Millionen Menschen, die in dieser Beilage die Berichte zum Impact Journalism Day lesen können. Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn jeder einzelne von Ihnen seine Umgebung daran teilhaben lassen würde. Wählen Sie eine Geschichte aus und erzählen Sie sie Ihren Kindern, Ihren Kollegen, Ihren Freunden. Geben auch Sie Hoffnung weiter und inspirieren Sie andere.

Machen sie bei unserem Selfie-Wettbewerb mit und posten Sie ein Foto von Ihnen mit der Zeitung, um den Lösungsjournalismus zu unterstützen (#ImpactJournalism, @sparknews), auf sozialen Netzwerken und vor allem auf der Facebook-Seite unseres Gründungspartners AXA: http://facebook.com/AXAPeopleProtectors oder auf http://facebook.com/derStandardat, http://twitter.com/derStandardat oder http://instagram.com/derStandardat.

Helfen Sie uns auch, die Arbeit der Redakteure zu erleichtern, indem Sie beim Brainstorming mitmachen: www.sparknews.com/ijd/makesense. Und schlagen Sie uns Projekte vor, die wir für die nächste Ausgabe zum Impact Journalism Day 2015 berücksichtigen sollen: www.sparknews.com/ijd/. (Christian de Boisredon: Gründer von Sparknews / Impact Journalism Day)

  • Impact Journalism Day: 40 führende Zeitungen der ganzen Welt beteiligen sich.

    Impact Journalism Day: 40 führende Zeitungen der ganzen Welt beteiligen sich.

  • Christian de Boisredon, Gründer von Sparknews.
    foto: v. ramond

    Christian de Boisredon, Gründer von Sparknews.

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