Ballett und Sichterweiterungen

16. September 2014, 17:34
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Tanzquartier Wien präsentierte neues Saisonprogramm

Wien - Mit einem sehr wienerischen Stadtparcours und - im Gastspiel des Bayerischen Staatsballetts - einer breitenwirksamen Kreuzung aus modernem Tanz und Ballett (Merce Cunningham & Richard Siegal) beginnt das Tanzquartier Wien am 26. 9. bzw. am 1. 10. seine neue Saison.

Insgesamt 46.550 Besucher konnte TQW-Intendant Walter Heun in seiner fünften Spielzeit als Nachfolger von Sigrid Gareis ins Haus locken. Ein weiterer Rückgang, nachdem bereits 2012/13 mit 50.000 ein Minus von 15 Prozent zu verzeichnen war. Die Veranstaltungsauslastung betrug 86 Prozent.

Zu den künstlerischen Höhepunkten des aktuellen Herbstprogramms zählt das Stück Levée des conflits des Franzosen Boris Charmatz im November. Ebenfalls zu Gast sind Les Ballets C de la B, Jefta van Dinther und Alessandro Sciarroni. Von den österreichischen Tanz- und Performanceschaffenden kommen Saskia Hölbling mit der Uraufführung von bodies in tubes, die Gruppe Superamas und Christine Gaigg.

Herausfordernd wird das dichte künstlerisch-theoretische Programm der Scores-Reihe, in der es diesmal, von 26. bis zum 30. 11., unter dem Titel (no)things um eine erweiterte Sicht des eingebürgerten Verständnisses von Choreografie geht. Am Eröffnungsparcours am 26. 9. sind Milli Bitterli, Ana Hoffner, Thomas Jelinek, Kmet und Anna Mendelssohn beteiligt. (ploe, DER STANDARD, 17.9.2014)

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